‚Heimatkunde‘ -Wanderung im Schwesternpark

13.07.2020

Eigentlich war man am letzten Donnerstag gekommen, um den blühenden Schwesternpark hinter dem evangelischen Krankenhaus in Witten anzusehen. Aber offenbar gelang es Gärtner Burghard Bredenbeck (58) die Teilnehmer auch durch sein Wissen und seine Begeisterung in den Bann zu ziehen: „Hier merkt man, wenn der Beruf auch Berufung ist“, so zogen manche Teilnehmer nach dem Rundgang ein positives Resumee.

Anfang des letzten Jahrhunderts auf einer alten Schlackenhalde der Crengeldanzer Glaswerke entstanden, stellt der Park einige deutsche Landschaften nach. Sinn und Zweck war es, den Diakonissen, die aus ganz Deutschland nach Witten kamen, ein wenig Heimatgefühl und Erholung zu bieten.

Seitdem hat sich viel geändert: Seit den achtziger Jahren pachtete die Stadt den Park und machte ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Auch sind heute nicht nur einheimische Pflanzen, Bäume, Sträucher und Blumen zu sehen, sondern die Globalisierung ist auch hier eingezogen. Bäume wie der Ginko Baum aus Asien wachsen auch bei uns gut. Überraschend auch die Anzahl der verschiedenen Tierarten, die im Schwesternpark heimisch sind.

Nachdem viele Fragen gestellt, fachlich versiert beantwortet waren, gingen die 16 Teilnehmerinnen nach zwei Stunden über die gut gepflegten Wege zufrieden zurück nach Hause. Danke an den engagierten Gärtner und kluge Stadtväter – und Mütter, die diesen Wittener Schatz für uns geborgen haben. Rolf Kappel

Der nächste Ausflug des Crengeldanz Treffs von AWO, Quartiersmanagement und Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte ist auch bereits fix. Am Donnerstag, dem 23.Juli ab 14 Uhr gibt es eine Hofführung auf dem Trantenrother Hof, der nach den Demeter Richtlinien arbeitet. Kostenbeitrag von 3 Euro pro Person. Diejenigen, die ein paar Schritte laufen wollen, treffen sich bereits um 13.30 Uhr an der Ecke Bochumer Str./ Trantenrother Weg.

Gute Laune, Mund-Nase-Schutz und telefonische Anmeldung unter 02302 28143-25 (Frau Klar) sind erforderlich. Ältere oder behinderte Mieter*innen der Genossenschaft können nach Rücksprache mit Frau Klar auch einen Taxidienst zur Veranstaltung nutzen. Die Veranstaltung findet nicht bei Gewitter oder Starkregen statt, neben guter Laune und Neugier ist ein Mund-Nase-Schutz mitzubringen.

Gärtner Burghard Bredenbeck in seinem Element, Foto: Eckhardt Winter

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