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Unsere Konzeption

 

Inhalt

1. Vorwort

2. Der Auftrag

3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

4. Unsere Einrichtung

5. Tagesablauf und Freispiel

6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

7. Wir über uns

8. Zusammenarbeit mit Eltern

9. Kooperationspartner


1. Vorwort

„ Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,

die viele kleine Schritte tun,

können das Gesicht der Welt verändern.“


Die frühen Jahre sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit werden durch Erziehung und Umwelt Grundsteine gelegt, die für das spätere Leben entscheidend sind.

Die soziale Einstellung, die Lernbereitschaft und die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit hängen von den ersten Erfahrungen des Kindes ab.

Zu Hause fehlen dem Kind oft ausreichende Spielmöglichkeiten und der Kontakt zu anderen Kindern und damit wesentliche Bedingungen, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.

Unsere Kindertageseinrichtung stellt eine wesentliche Unterstützung zur Erziehung, Bildung und Beratung dar und trägt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.

Wir möchten Ihnen unser Profil anhand unserer Konzeption nahe bringen.

Leistungen:
Unser Familienzentrum hält ein niederschwelliges Angebot der Beratung und Unterstützung von Kindern und Familien bereit.
Dabei nutzen wir die Angebotsstrukturen und Netzwerke in unseren Kommunen.


Beratung und Unterstützung von Kindern und Familien:
Unser Familienzentrum verfügt über ein Verzeichnis von vielschichtigen Beratungsmöglichkeiten unserer Umgebung. Auch können sich die Familien Tipps zur Freizeitgestaltung holen.
Alle Eltern werden bei der Neuaufnahme interviewt und auf Wunsch zu Hause besucht, um präventiv und individuell den Übergang zuplanen.
In unserem Familienzentrum nutzen wir verschiedene Beobachtungsverfahren zur Früherkennung.
Gesundheitsfördernde und unterstützende Maßnahmen werden von verschiedenen Institutionen im Familienzentrum angeboten.
Wir bieten Elternsprechtage, Entwicklungsgespräche und einen regelmäßigen Austausch an, die von allen Eltern mindestens einmal Jährlich genutzt werden.

Im Rahmen unseres Elterncafes, tauschen sich die Eltern der Einrichtung sowie des Sozialraumes aus. Einmal monatlich kommen Referenten zu verschiedenen Themen (Sprachförderung, Mutter(Vater) – Kind –Kuren, Frühförderstelle, Tagesmütter, usw.) zum Elterncafe. Die Teilnahme ist kostenlos und die Kinder werden in dieser Zeit betreut.
In unserem Familienzentrum werden weitere Kurse zur Stärkung der Elternkompetenzen (Starke Eltern - starke Kinder) angeboten, diese stehen auch Eltern zur Verfügung, die nicht, oder noch nicht die Einrichtung besuchen. Die Eltern haben grundsätzlich bei den Themenveranstaltungen die Möglichkeit der Mitbestimmung und Mitgestaltung.
In unserer Einrichtung besteht außerdem die Möglichkeit (einmal monatlich und bei Bedarf) an offenen Sprechstunden der Erziehungs- und Beratungsstelle Wetter teilzunehmen.
Das Familienzentrum unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Angebotes .Dazu werden regelmäßige Befragungen durchgeführt.

Wir vermitteln Tagespflegepersonen in Kooperation mit dem Jugendamt und der AWO Servicestelle. Tagespflegepersonen haben die Möglichkeit, Räume der Einrichtung zu nutzen, sowohl zum Austausch von Erfahrungen, als auch zur Betreuung der Kinder in Randzeiten.

Sozialraumdaten:
Wir kooperieren mit benachbarten Einrichtungen, um gegebenenfalls räumliche Ressourcen nutzen zu können. Nach der Bedarfsanalyse konnten Kooperations-partnerschaften, zur Unterstützung der Familien, geschlossen werden.
Wir setzen uns in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jugendamt mit den Bedarfen der Stadt Wetter auseinander und stimmen dies in Kooperationsgesprächen gemeinsam ab.

Unser Familienzentrum verfügt über einen Koordinationskreis, der die Weiterentwicklung unterstützt.
Wir bündeln für die Gestaltung unserer Arbeit eine Vielzahl von Angeboten lokaler Kooperationspartner, die auf ihre Wirksamkeit und Wichtigkeit überprüft werden.

Die Einrichtung fördert das Zusammenleben von Kindern und Eltern unterschiedlicher nationaler und kultureller Herkunft.

Selbstevaluation:
Um eine gleich bleibende Qualität gewährleisten zu können, werden mindestens einmal im Jahr die Angebote des Familienzentrums auf ihre Aktualität hin überprüft und gegebenenfalls an die Bedürfnisse des Umfeldes angepasst.

Unsere Konzeption wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.


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2. Der Auftrag

a) Arbeiterwohlfahrt

Auf der Grundlage des gesetzlichen Bezugrahmens differenziert und konkretisiert sich die pädagogische Arbeit in unseren AWO-Kindertageseinrichtungen in den Schwerpunkten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

„Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte.“

Für die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen bedeutet das, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen und Bildungs- und Erziehungsprozesse zu initiieren, in denen Kinder ihre Fähigkeiten und Potentiale entfalten können.

Für unsere Kindertageseinrichtungen besteht die Verpflichtung, die familiären Lebenszusammenhänge zu kennen und zu verstehen, die Eltern als Partner ernst zu nehmen und als Kunden zu beteiligen und die unterschiedlichen Lebenssituationen bei der Angebotsstruktur zu berücksichtigen. Das schließt eine einseitige Orientierung an traditionellen Familienbildern aus.

„Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt.“

Kindertageseinrichtungen sind für die AWO ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur, der zur positiven Gestaltung der Lebensbedingungen von Familien beiträgt, soziale Benachteiligung ausgleicht und Chancengleichheit ermöglicht. Träger und Mitarbeiter sind aufgefordert, sich aktiv im Gemeinwesen und an politischen Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene, z.B. in Jugendhilfeausschüssen zu beteiligen und für den substanziellen Erhalt der Kindertageseinrichtungen zu kämpfen.

„Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesellschaftliche Visionen.“

Die Kindertageseinrichtungen sind für Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund die erste außerhäusliche Sozialisationsinstanz.

Wir fördern Betätigungs- und Beteiligungsrechte der Kinder und vermitteln ihnen soziale Werte und Kompetenz, die für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft erforderlich sind.

„Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter. Wir bieten Dienstleistungen mit hoher Qualität an.“

Für die Glaubwürdigkeit des Verbandes und seine Weiterentwicklung sind fachliches und kompetentes Handeln der Mitarbeiter unverzichtbar. Dies bedeutet, dass Kompetenzen der Mitarbeiter in unseren Kindertageseinrichtungen durch interne und externe Qualifikationsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt werden.

„Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein“.

Die AWO begrüßt den eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen als Elementarbereich des Bildungssystems, den diese neben seiner Betreuungsaufgabe zu verwirklichen hat. Sie setzt sich für eine besondere Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein.

Sie beteiligt sich am Aufbau von altersgemischten Gruppen, die ein familienähnliches Zusammenleben von Kindern ermöglichen unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweils unterschiedlichen altersgemäßen, emotionalen, sozialen und pflegerischen Bedürfnisse.

Die AWO verwirklicht die Aufgaben des Gesetzes unter Berücksichtigung der Mitwirkung von Eltern und Kindern in ihren Einrichtungen.

Sie verfolgt den Anspruch, ihre unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Aufgaben einer ständigen Kontrolle zu unterziehen, um hohen Qualitätsstandards zu genügen. Diese Qualitätsstandards der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr, sind schriftlich festgehalten.

Aus diesem Grund sind unsere Einrichtungen gemäß DIN ISO 9001/2000 geprüft und zertifiziert.

b) des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz)

Die im KiBiz formulierten Aufgaben für die Kindertageseinrichtungen bilden den Bezugsrahmen für die Grundrichtung der pädagogischen Arbeit in AWO-Kindertageseinrichtungen.

Die Aufgabe der Kindertageseinrichtungen besteht nach dem KiBiz darin,

• den Bildungs- und Förderungsauftrag der Kindertageseinrichtung im ständigen Kontakt mit den Familien und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen,

• die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,

• die Entwicklung zu einer selbstbewussten, eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern

• das Kind zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn und Toleranz zu befähigen

• seine interkulturellen Kompetenzen zu stärken

• die Herausbildung kultureller Fähigkeiten zu ermöglichen

• die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen zu unterstützen

• eine kontinuierliche Förderung der Sprachentwicklung

• dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche und die gesundheitliche Entwicklung zu fördern

• die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und die Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der Umwelt zu ermutigen




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3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit



Unsere Kindertageseinrichtung vermittelt humane Werte und Lebenskompetenzen, die Kinder befähigen, ihr Leben zu genießen, verantwortlich zu gestalten und mit Unsicherheiten und Veränderungen umzugehen.
Kinder lernen für eine ungewisse Zukunft, die niemand präzise vorhersagen kann; Kinder leben im „Hier und Jetzt“. Ihr Denken, Fühlen und Handeln orientiert sich an ihren aktuellen Erfahrungen, darauf basiert unser pädagogischer Auftrag.

Unsere Arbeit wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Bildungsvereinbarung NRW umgesetzt. Entscheidendes Prinzip ist dabei, dass die Kinder Partner eines offenen Dialoges sind oder werden.

Nach unserem Verständnis bestimmen folgende Grundannahmen das Bild vom Kind:

• Alle Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie verfügen über große Entwicklungspotenziale und wollen sich die Welt auf ihre kindspezifische Weise aneignen. Für diesen Bildungsprozess brauchen sie familiäre und außerfamiliäre Erfahrungsräume.

• Kinder brauchen Erwachsene, welche ihr kindgemäßes „Erleben der Welt“ ernst nehmen, verstehen und unterstützen. Meinungen, Erwartungen und Wünsche sollen berücksichtigt und erfüllt werden.

• Kinder brauchen Erfahrungen mit anderen Kindern. Durch den Kontakt untereinander können sie soziale, emotionale, kreative, sensorische, motorische, ästhetische, sprachliche und naturwissenschaftliche logische Kompetenzen weiterentwickeln.

• Kinder brauchen zur Orientierung und Differenzierung ihrer Wahrnehmung dem Alltag entsprechende verlässliche Strukturen, die ihnen für ihre Entwicklung Freiraum und Sicherheit bieten.

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4. Unsere Einrichtung

a) Kinder

Zurzeit werden Kinder im Alter von 0,4 bis 6 Jahren, täglich in unserer Kindertageseinrichtung betreut.
Die Kinder sind in vier altersgemischte Gruppen aufgeteilt.


b) Personelle Besetzung

Zurzeit arbeiten 10 Mitarbeiter in unserer Einrichtung.

In jeder Gruppe ist eine ausgebildete Erzieherin als Gruppenleitung und je eine Ergänzungskraft tätig.


c) Räumlichkeiten

Es stehen vier Gruppenräume zur Verfügung. Zusätzlich verfügen wir über einen Entspannungsraum, einen Schlafraum und einen Bewegungsraum.


d) Das Außengelände

Unser Außengelände liegt direkt vor unserer Kindertageseinrichtung und ist von jedem Gruppenraum zu erreichen.
Der Hangbereich ist mit Kletter- Balancierbalken und einer Hangrutsche gestaltet.


e) Öffnungszeiten

35 Stunden Betreuung 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr
45 Stunden Betreuung 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

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5. Tagesablauf und Freispiel


Der Tag in unserer Kindertageseinrichtung beginnt für die Kinder mit dem Freispiel.

Freispiel bedeutet freies spontanes, aus eigener Initiative und aus eigener Vorstellung heraus entwickeltes Spiel des Kindes.

Das Kind kann je nach physischer Verfassung aktiv oder passiv am Spielgeschehen teilnehmen, was ihm durch die Aufteilung der Gruppen- und Nebenräume in verschiedene Spiel- und Ruhezonen ermöglicht wird.

Während des Freispiels bieten die Mitarbeiter Aktivitäten (z.B. Fördermaßnahmen, Bilderbuchbetrachtungen, Bewegungs- und Bastelaktionen usw.) an.

Situationsbezogen bieten wir Gruppenaktivitäten (Sitzkreis, Geburtstagsfeiern, Experimente, Beobachtungen, Gesprächskreise, usw.) an.

Die Kinder können an vorbereiteten Tischen frühstücken, wann sie möchten. Je nach Wetterlage nutzen wir das Außengelände oder unternehmen Exkursionen in die nähere Umgebung.
Das Spiel im Freien besitzt stets eine wichtige Ausgleichfunktion, die für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes, von großer Bedeutung ist.

Die Kinder nehmen gemeinsam ihr Mittagessen ein. Hiernach wird jedem Kind die Möglichkeit einer Ruhephase gegeben.

Die Gestaltung des Nachmittages variiert vom Freispiel bis zu gezielten Angeboten für Kinder, sowie auch für Eltern.


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6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

In unserer Einrichtung ist eine kleine Krippen-Gruppe mit Kindern von 0,4 - 3 Jahren. Wir legen großen Wert auf die Kontinuität in der Betreuung der uns anvertrauten Kinder. So werden die unter dreijährigen Kinder ausschließlich von den pädago-gischen Kräften der Gruppe betreut. Sie können dauerhafte Beziehungen zu den Erzieherinnen entwickeln, was insbesondere im Säuglings- und Kleinkindalter wesentlich für die emotionale Entwicklung der Kinder ist. Die Spielmaterialien sind auf die Bedürfnisse und Interessen der unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmt.

Das Raumprogramm für die Krippen-Gruppe ist auf die spezifischen Erfordernisse des Zusammenlebens von Kindern dieser Altersstufe abgestimmt. Die Räume unterstützen sowohl das Zusammenleben aller Kinder, als auch eine zeitweilige Differenzierung, entsprechend den verschiedenen Ruhe- und Aktivitätsbedürfnissen der Kinder.


Bildung und lebenslanges Lernen sind heute wichtiger denn je. Wir legen dafür bei den Kindern den Grundstein, erziehen und fördern und motivieren sie. Dabei vermitteln wir den Kindern erste Bildungserfahrungen. Wir beobachten die Kinder und legen die individuelle Förderung in einer Bildungsdokumentation nieder. Dabei werden folgende Bildungsbereiche berücksichtigt:


Bewegung
Bewegung ist ein Bedürfnis der Kinder und daher sehr wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung.
Durch bewegungsorientiertes Spiel unterstützen wir die körperlichen Fähigkeiten (Geschicklichkeit, Gleichgewicht etc.), die Persönlichkeit (Selbstbewusstsein, Erkennen von Gefahren, Körpergefühl etc.) und die soziale Fähigkeit (Umgang mit Menschen, Einhalten von Regeln) der Kinder.
Unsere Bewegungsfreiräume und Materialien sind so gestaltet, dass das Interesse der Kinder an Bewegung wach gehalten wird.


Spielen / Gestalten / Medien
Die Fähigkeit zum schöpferischen Tun und Denken ist in jedem Kind vorhanden. Wir unterstützen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Phantasie, Wahrnehmung, Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeit.
Sie erhalten bei uns Freiräume zum Entdecken und Experimentieren, sowie Hilfestellung im kreativen Umgang mit Materialien und Medien. Auch musische Erfahrungen und Rollenspiele gehören zu unserem Verständnis von kreativer Kompetenz.


Mathematisches Denken
Die Grundlagen für mathematisches Denken werden in den ersten Lebensjahren entwickelt, wenn das Kind die ersten Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen machen kann.
Dabei nutzen wir Alltagssituationen, damit sich die Kinder mit Formen, Mengen, Gewichten und Zahlen vertraut machen, sich damit auseinander setzen und experimentieren.


Sprache
Sprache ist ein wichtiger Faktor zur Integration in unser gesellschaftliches Leben. In unserer Kindertageseinrichtung hat daher die Förderung der Sprachentwicklung eine zentrale Bedeutung und wird durch vielfältige Situationen und Angebote unterstützt.

Zusätzlich bieten wir Sprachförderprogramme für Kinder an.
Jeden Freitag steht unseren Kindern und Eltern eine Bücherei zur Verfügung in denen Kinderbücher ausgeliehen werden können.


Natur und kulturelle Umwelt
Kinder brauchen vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsräume, um ihre Umwelt begreifen zu können. Wir nutzen alltägliche Situationen so, dass wir Interesse der Kinder an Natur und Umwelt wecken.
Im Rahmen von Angeboten und Projekten lernen Kinder verschiedene Arbeitswelten, soziale Institutionen und kulturelle Einrichtungen kennen.


Die Bildungsbereiche sind Bestandteile unserer täglichen pädagogischen Arbeit, deren Ziel sowohl eine Vorbereitung auf die Schule ist, als auch eine Vorbereitung auf das Leben.

Die individuelle Förderung findet im emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Bereich statt. Sie wird als eine Einheit gesehen, im alltäglichen Leben und Spiel stets berücksichtigt.

Alle schulpflichtigen Kinder werden von uns, mit dem Einverständnis der Eltern, nach dem BISC (Bielefelder Screening) auf Lese- Rechtschreib-Schwächen getestet. Erkannte „Risikokinder“ werden dann 20 Wochen lang täglich 10 Minuten nach dem Würzburger HLL – Programm (Hören, Lauschen, Lernen) gefördert, was bei 98 von 100 Kindern zum Erfolg führt

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7. Wir über uns

Dreh- und Angelpunkt der gesamten pädagogischen Arbeit sind die Mitarbeiter in unserer Kindertageseinrichtung, die hier die Atmosphäre prägen. Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt zu begleiten. Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung der neuen Kinder so individuell, dass es ihnen leicht fällt die anderen Kinder, die Mitarbeiter und die neue Umgebung kennen zu lernen. Wir möchten jedes einzelne Kind fördern und zu eigenverantwortlichem Handeln erziehen, ihnen hilfreich zur Seite stehen und sie in Situationen schützen, die sie nicht bewältigen können. Hierbei ist uns unsere Vorbildfunktion stets bewusst.

Um diese Leistungen zu erbringen, muss das gesamte Team in einem ständigen Dialog bleiben, eigene Erfahrungen und Erlebnisse beleuchten und individuelle Einstellungen und Werte reflektieren. Dazu dienen Fortbildungen und regelmäßig stattfindenden Teamgespräche:

- 1mal im Monat; montags ab 15.00 Uhr
- jährlich ein Teamtag

Durch die Öffnungszeit von täglich 9 Stunden arbeiten die Mitarbeiter zeitversetzt nach einem Dienstplan.

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8. Zusammenarbeit mit Eltern

Die transparente Darstellung unserer inhaltlichen und pädagogischen Arbeit unserer Kindertageseinrichtung ist Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Diese intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Der Kontakt und der Austausch mit den Eltern orientiert sich an den Bedürfnissen, Interessen und Gegebenheiten vor Ort.


Elternbeirat und Rat der Einrichtung
Alle Erziehungsberechtigten der Einrichtung bilden die Elternversammlung. Diese hat das Recht, vom Träger und den pädagogisch tätigen Kräften Auskunft über alle Angelegenheiten, die die Einrichtung betreffen, zu erhalten. Außerdem wählt die Elternversammlung den Elternbeirat. Dieser wird auf Gruppenebene gewählt, wobei pro Gruppe je ein Mitglied des Elternbeirates und je ein Vertretungsmitglied gewählt werden.


Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften der Kindertageseinrichtung zu fördern und zu beleben. Er ist vor der Einstellung und der ordentlichen Kündigung von pädagogischen Kräften zu hören.

Ebenfalls werden vom Träger, nach Anhörung des Elternrats, die Schließungszeiten der Kindertageseinrichtung festgelegt.

Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeitern bildet der Elternbeirat den Rat der Einrichtung. In ihm beraten die Mitglieder Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die sich in der Konzeption wieder finden. Auch die räumliche und personelle Ausstattung der Einrichtung, sowie die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern, gehören zu den Aufgaben.


Elternbefragungen
Eine bedarfsgerechte Befragung und die Zufriedenheit der Eltern sind uns wichtig. Deshalb führen wir in regelmäßigen Abständen Elternbefragungen durch, um unser Angebot dem aktuellen Bedarf anzupassen.

Elterngespräche „Tür- und Angelgespräche“ und terminierte Gespräche
Elternsprechtage einmal jährlich/ Hausbesuche
Inhalte dieser Angebote kann die Information über die Arbeit in unserer Einrichtung sein oder die gezielte Beratung und Unterstützung der Eltern.
Zusätzlich bieten wir in unserer Einrichtung einmal monatlich den Eltern ein kostenloses
Informationsgespräch mit der Erziehungs- und Familienberatungsstelle an .
Hospitationen
Die Eltern können einen Tagesablauf miterleben und so einen Einblick in die tägliche
Arbeit einer Kindertageseinrichtung gewinnen.


Elternabende und -nachmittage, Ausflüge und Feste
Sie fördern das Miteinander von Kindern, Eltern und Mitarbeitern.


Elternseminare
Regelmäßig werden Elternseminare durchgeführt, deren pädagogische Inhalte sich an den Interessen der Eltern orientieren.


Zusätzliche Elternangebote
Das Familienzentrum bietet mit unterschiedlichen Kursen und Projekten die Möglichkeit Eltern und Familien zu verschiedenen Themen und Anliegen zu informieren und weiter zu bilden. Dabei spielen Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern einen Schwerpunkt.
Bei individuellen Unterstützungsbedarf arbeiten wir mit unterschiedlichen Institutionen, wie zum Beispiel: Kinderschutzbund und Beratungsstellen zusammen. Bei Bedarf stellen wir unsere Räumlichkeiten zur Verfügung, begleiten Eltern, oder vermitteln zu den Institutionen.
Eine offene Sprechstunde der Erziehungsberatungsstelle findet regelmäßig in unserem Haus statt.

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9. Kooperationspartner

Familienzentrum Wengern, Am Brasberg 103, 58300 Wetter

• Fachdienst Jugend
Bornstr. 2, 58300 Wetter
02335 – 840363

• Gemeinschaftsgrundschule Wengern
Stollenweg 4, 58300 Wetter
02335 – 7706

• AWO - RaBe – Frühförderstelle Asbeck
Neuenlander Str. 1-5, 58285 Gevelsberg
02332 – 9548-10/11

• AWO - Freizeit, Kur und Erholung
Neustr. 10, 58285 Gevelsberg
02332 – 700421

• Erziehungs-und Familienberatungsstelle des GVS
Heinrich-Kamp-Str.11, 58300 Wetter
02335 – 1230

• AWO – Servicestelle Tagespflege
Willy-Brandt-Str. 1, 58453 Witten
02302 – 2784101

• Starke Eltern – Starke Kinder
Hörder Str. 354, 58454 Witten
02302 – 47690

• DAK
Eicklohweg 30a, 58313 Herdecke
02330 – 4413

• Musikschule an der Ruhr
Oststr. 1, 58452 Witten
02302 - 913581

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