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Unsere Konzeption

 

Inhalt

1. Vorwort

2. Der Auftrag

3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

4. Unsere Einrichtung

5. Tagesablauf und Freispiel

6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

7. Wir über uns

8. Zusammenarbeit mit Eltern


1. Vorwort

Engt die Kinder nicht ein, sondern schafft ihnen Freiräume die Welt mit allen Sinnen zu entdecken

Die frühen Jahre sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit werden durch Erziehung und Umwelt Grundsteine gelegt, die für das spätere Leben entscheidend sind. Die soziale Einstellung, die Lernbereitschaft und die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit hängen von den ersten Erfahrungen des Kindes ab. Zu Hause fehlen dem Kind oft ausreichende Spielmöglichkeiten und der Kontakt zu anderen Kindern und damit wesentliche Bedingungen, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.
Unsere Kindertageseinrichtung stellt eine wesentliche Unterstützung zur Erziehung, Bildung und Beratung dar und trägt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.
Wir möchten Ihnen unser Profil anhand unserer Konzeption nahe bringen.
Die Konzeption wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

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2. Der Auftrag

a) Arbeiterwohlfahrt

Auf der Grundlage des gesetzlichen Bezugrahmens differenziert und konkretisiert sich die pädagogische Arbeit in unseren AWO-Kindertageseinrichtungen in den Schwerpunkten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

„Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte.“
Für die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen bedeutet das, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen und Bildungs- und Erziehungsprozesse zu initiieren, in denen Kinder ihre Fähigkeiten und Potentiale entfalten können.
Für unsere Kindertageseinrichtungen besteht die Verpflichtung, die familiären Lebenszusammenhänge zu kennen und verstehen, die Eltern als Partner ernst zu nehmen und als Kunden zu beteiligen und die unterschiedlichen Lebenssituationen bei der Angebotsstruktur zu berücksichtigen. Das schließt eine einseitige Orientierung an traditionellen Familienbildern aus.

Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt.“
Kindertageseinrichtungen für Kinder sind für die AWO ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur, der zur positiven Gestaltung der Lebensbedingungen von Familien beiträgt, soziale Benachteiligung ausgleicht und Chancengleichheit ermöglicht. Träger und Mitarbeiter sind aufgefordert, sich aktiv im Gemeinwesen und an politischen Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene, z.B. in Jugendhilfeausschüssen zu beteiligen und für den substanziellen Erhalt der Kindertageseinrichtungen zu kämpfen.

Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesellschaftliche Visionen.“
Die Kindertageseinrichtungen sind für Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund die erste außerhäusliche Sozialisationsinstanz.
Wir fördern Betätigungs- und Beteiligungsrechte der Kinder und vermitteln ihnen soziale Werte und Kompetenz, die für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft erforderlich sind.

„Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter. Wir bieten Dienstleistungen mit hoher Qualität an.“
Für die Glaubwürdigkeit des Verbandes und seine Weiterentwicklung sind fachliches und kompetentes Handeln der Mitarbeiter unverzichtbar. Dies bedeutet, dass Kompetenzen der Mitarbeiter in unseren Kindertageseinrichtungen durch interne und externe Qualifikationsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt werden.

„Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein“.
Die AWO begrüßt den eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen als Elementarbereich des Bildungssystems, den diese neben seiner Betreuungsaufgabe zu verwirklichen hat. Sie setzt sich für eine besondere Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein. Sie beteiligt sich am Aufbau von altersgemischten Gruppen, die ein familienähnliches Zusammenleben von Kindern ermöglichen unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweils unterschiedlichen altersgemäßen, emotionalen, sozialen und pflegerischen Bedürfnisse.
Die AWO verwirklicht die Aufgaben des Gesetzes unter Berücksichtigung der Mitwirkung von Eltern und Kindern in ihren Einrichtungen. Sie verfolgt den Anspruch, ihre unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Aufgaben einer ständigen Kontrolle zu unterziehen, um hohen Qualitätsstandards zu genügen. Diese Qualitätsstandards der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr, sind schriftlich festgehalten.
Aus diesem Grund sind unsere Einrichtungen gemäß DIN ISO 9001 geprüft und zertifiziert.

b) des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz)

Die im KiBiz formulierten Aufgaben für die Kindertageseinrichtungen bilden den Bezugsrahmen für die Grundrichtung der pädagogischen Arbeit in AWO-Kindertageseinrichtungen.
Die Aufgabe der Kindertageseinrichtungen besteht nach dem KiBiz darin,
• den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtung im ständigen Kontakt mit den Familien und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen,
• die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,
• dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen,
• seine Lernfreude anzuregen und zu stärken,
• dem Kind zu ermöglichen, seine emotionalen Kräfte aufzubauen,
• die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern,
• dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche Entwicklung zu fördern,
• die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und die Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten Elementarkenntnisse von der Umwelt zu vermitteln.

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3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

Unsere Kindertageseinrichtung vermittelt humane Werte und Lebenskompetenzen, die Kinder befähigen, ihr Leben zu genießen, verantwortlich zu gestalten und mit Unsicherheiten und Veränderungen umzugehen.
Kinder lernen für eine ungewisse Zukunft, die niemand präzise vorhersagen kann; Kinder leben im „Hier und Jetzt“. Ihr Denken, Fühlen und Handeln orientiert sich an ihren aktuellen Erfahrungen, darauf basiert unser pädagogischer Auftrag.
Unsere Arbeit wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Bildungsvereinbarung NRW umgesetzt. Entscheidendes Prinzip ist dabei, dass die Kinder Partner eines offenen Dialoges sind oder werden.
Nach unserem Verständnis bestimmen folgende Grundannahmen das Bild vom Kind:
• Alle Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie verfügen über große Entwicklungspotenziale und wollen sich die Welt auf ihre kindspezifische Weise aneignen. Für diesen Bildungsprozess brauchen sie familiäre und außerfamiliäre Erfahrungsräume.
• Kinder brauchen Erwachsene, welche ihr kindgemäßes „Erleben der Welt“ ernst nehmen, verstehen und unterstützen. Meinungen, Erwartungen und Wünsche sollen berücksichtigt und erfüllt werden.
• Kinder brauchen Erfahrungen mit anderen Kindern. Durch den Kontakt untereinander können sie soziale, emotionale, kreative, sensorische, motorische, ästhetische, sprachliche und naturwissenschaftliche logische Kompetenzen weiterentwickeln.
• Kinder brauchen zur Orientierung und Differenzierung ihrer Wahrnehmung dem Alltag entsprechende verlässliche Strukturen, die ihnen für ihre Entwicklung Freiraum und Sicherheit bieten.

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4. Unsere Einrichtung

a) Kinder
Zurzeit werden Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in unserer Kindertageseinrichtung betreut.
Wir verfügen über zwei Gruppenräume, einen Mehrzweckraum und einen Sanitärbereich.

b) Personelle Besetzung
Zurzeit arbeiten 5 Mitarbeiterinnen in unserer Einrichtung.

c) Räumlichkeiten
Erdgeschoss: Igel- und Mäusegruppe
Obergeschoss: Mehrzweckraum

d) Das Außengelände
Unser Außengelände erstreckt sich weitläufig und verfügt über eine Grünfläche und einen asphaltierten Hof.

e) Öffnungszeiten
Kindergarten: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr (35 Std.)
Block: 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr (35 Std.)

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5. Tagesablauf und Freispiel

Der Tag in unserer Kindertageseinrichtung beginnt für die Kinder mit dem Freispiel.
Freispiel heißt: Das Kind entscheidet über Spielort, Spielzeug, Spielpartner, Spieldauer.
Frei entscheiden heißt für uns, den Kindern die Möglichkeit zugeben, zu bauen, zu klettern, auszuprobieren, anderen beim Spielen zuzusehen. Die Kinder dürfen auch „nichts tun“, denn auch ein Kind, dass scheinbar nichts tut, nimmt mit seinen Sinnen wahr und denkt.
Im Laufe des Vormittags werden die Spiel- und Beschäftigungsmaterialien gemeinsam aufgeräumt, so dass anschließend unterschiedliche Aktionen stattfinden können. (Spiele, Gesprächskreise, Experimente, Lieder etc.). Genau so gut ist es möglich,
dass die Kinder schon früh morgens, nach draußen gehen, wenn es die Situation erfordert oder das Wetter angemessen ist.
Wir bieten den Kindern ein freies Frühstück an, dass heißt, sie dürfen bis ca. 10.00 Uhr frühstücken, wann sie möchten.
Die Kindergartenkinder werden zwischen 12.00- 12.30 Uhr abgeholt.
Ab 14.00 Uhr können die Kinder wiederkommen. Am Nachmittag finden unterschiedliche Aktionen statt.
Die Blockkinder nehmen von 12.30- 13.15 Uhr gemeinsam ihr Mittagessen ein. Anschließend werden sie bis 14.00 Uhr abgeholt.

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6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

Kinder verschiedener Herkunft und kultureller Prägung besuchen unsere Kindertageseinrichtung. Dieses multikulturelle Zusammenleben bezieht die Lebenswelten aller Kinder gleichermaßen mit ein. Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet das, dass die Kinder von klein an die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Kulturen kennen lernen und in einem partnerschaftlichen miteinander stehen.

In unserer Einrichtung werden behinderte und Nichtbehinderte Kinder und ihre Familien betreut. Es werden nicht nur behinderte in die Welt der Nichtbehinderten einbezogen, sondern auch die Nichtbehinderten in die Welt der Behinderten. Durch die Förderung unterschiedlicher Fähigkeiten erfahren die Kinder, dass wir alle Stärken und Schwächen haben.

Bildung und lebenslanges Lernen sind heute wichtiger denn je. Wir legen dafür bei den Kindern den Grundstein, erziehen und fördern und motivieren sie. Dabei vermitteln wir den Kindern erste Bildungserfahrungen. Wir beobachten die Kinder und legen die individuelle Förderung in einer Bildungsdokumentation nieder. Dabei werden folgende Bildungsbereiche berücksichtigt:

Bewegung
Bewegung ist ein Bedürfnis der Kinder und daher sehr wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung.
Durch bewegungsorientiertes Spiel unterstützen wir die körperlichen Fähigkeiten (Geschicklichkeit, Gleichgewicht etc.), die Persönlichkeit (Selbstbewusstsein, Erkennen von Gefahren, Körpergefühl etc.) und die soziale Fähigkeit (Umgang mit Menschen, Einhalten von Regeln) der Kinder.
Unsere Bewegungsfreiräume und Materialien sind so gestaltet, dass das Interesse der Kinder an Bewegung wach gehalten wird.

Spielen / Gestalten / Medien
Die Fähigkeit zum schöpferischen Tun und Denken ist in jedem Kind vorhanden. Wir unterstützen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Phantasie, Wahrnehmung, Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeit.
Sie erhalten bei uns Freiräume zum Entdecken und Experimentieren, sowie Hilfestellung im kreativen Umgang mit Materialien und Medien. Auch musische Erfahrungen und Rollenspiele gehören zu unserem Verständnis von kreativer Kompetenz.

Mathematisches Denken
Die Grundlagen für mathematisches Denken werden in den ersten Lebensjahren entwickelt, wenn das Kind die ersten Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen machen kann.
Dabei nutzen wir Alltagssituationen, damit sich die Kinder mit Formen, Mengen, Gewichten und Zahlen vertraut machen, sich damit auseinander setzen und experimentieren.

Sprache
Sprache ist ein wichtiger Faktor zur Integration in unser gesellschaftliches Leben. In unserer Kindertageseinrichtung hat daher die Förderun der Sprachentwicklung eine zentrale Bedeutung und wird durch vielfältige Situationen und Angebote unterstützt.

Natur und kulturelle Umwelt
Kinder brauchen vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsräume, um ihre Umwelt begreifen zu können. Durch die Gestaltung des Außengeländes mit Bäumen, Blumen, einem Gemüsegarten und unserem Kaninchengehege, haben die Kinder die Möglichkeit, Natur- und Umwelt zu erleben und zu erfahren. Der Umgang mit Naturmaterialien soll die Sinneswahrnehmung fördern, die Kinder sensibilisieren, sowie ihre Fantasie fördern.
Durch das Anbauen und ernten im eigenen Gemüsegarten, lernen die Kinder den natürlichen Kreislauf der Natur kennen und können so wieder einen Bezug zum Produkt und zur Eigenarbeit (säen, ernten) herstellen. Durch die Pflege der Tiere und Pflanzen lernen die Kinder Verantwortung für Leben zu tragen.
Die Kinder erleben sich dadurch als wichtigen Teil der Natur und lernen, dass ihr Verhalten gegenüber anderen Lebewesen Konsequenzen hat. Auch eventuelle Erfahrungen mit Krankheit und Tod können im Umgang mit Haustieren auftreten. Diese Ereignisse und die Aufarbeitung dieser Themen gehören ebenso zum Leben dazu und können die Kinder auf ihr späteres Leben vorbereiten.

Im Rahmen von Angeboten und Projekten lernen Kinder verschiedene Arbeitswelten, soziale Institutionen und kulturelle Einrichtungen kennen.

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7. Wir über uns

Dreh- und Angelpunkt der gesamten pädagogischen Arbeit sind die Mitarbeiter in unserer Kindertageseinrichtung, die hier die Atmosphäre prägen. Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt zu begleiten. Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung der neuen Kinder so individuell, dass es ihnen leicht fällt die anderen Kinder, die Mitarbeiter und die neue Umgebung kennen zu lernen. Wir möchten jedes einzelne Kind fördern und zu eigenverantwortlichem Handeln erziehen, ihnen hilfreich zur Seite stehen und sie in Situationen schützen, die sie nicht bewältigen können. Hierbei ist uns unsere Vorbildfunktion stets bewusst.
Um diese Leistungen zu erbringen, muss das gesamte Team in einem ständigen Dialog bleiben, eigene Erfahrungen und Erlebnisse beleuchten und individuelle Einstellungen und Werte reflektieren. Dazu dienen Fortbildungen und regelmäßig stattfindenden Teamgespräche:
- jeden 1. Montag im Monat ab 14.00 Uhr
- jährlich ein Teamtag
Durch die verlängerte Öffnungszeit von täglich 9 Stunden arbeiten die Mitarbeiter zeitversetzt nach einem Dienstplan.

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8. Zusammenarbeit mit Eltern

Die transparente Darstellung unserer inhaltlichen und pädagogischen Arbeit unserer Kindertageseinrichtung ist Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Diese intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Der Kontakt und der Austausch mit den Eltern orientiert sich an den Bedürfnissen, Interessen und Gegebenheiten vor Ort.

Elternbeirat und Rat der Einrichtung
Alle Erziehungsberechtigten der Einrichtung bilden die Elternversammlung. Diese hat das Recht, vom Träger und den pädagogisch tätigen Kräften Auskunft über alle Angelegenheiten, die die Einrichtung betreffen, zu erhalten. Außerdem wählt die Elternversammlung den Elternrat. Dieser wird auf Gruppenebene gewählt, wobei pro Gruppe je ein Mitglied des Elternrates und je ein Vertretungsmitglied gewählt werden.
Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften der Kindertageseinrichtung zu fördern und zu beleben. Er ist vor der Einstellung und der ordentlichen Kündigung von pädagogischen Kräften zu hören.
Ebenfalls werden vom Träger, nach Anhörung des Elternrats, die Schließungszeiten der Kindertageseinrichtung festgelegt.
Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeitern bildet der Elternrat den Rat der Einrichtung. In ihm beraten die Mitglieder Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die sich in der Konzeption wieder finden. Auch die räumliche und personelle Ausstattung der Einrichtung, sowie die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern, gehören zu den Aufgaben.

Elternbefragungen
Eine bedarfsgerechte Befragung und die Zufriedenheit der Eltern sind uns wichtig. Deshalb führen wir in regelmäßigen Abständen Elternbefragungen durch, um unser Angebot dem aktuellen Bedarf anzupassen.

Elterngespräche, „Tür- und Angelgespräche“ und terminierte Gespräche
Hausbesuche
Inhalte dieser Angebote kann die Information über die Arbeit in unserer Einrichtung sein oder die gezielte Beratung und Unterstützung der Eltern.

Mithilfe der Eltern
Da es uns wichtig ist, die Eltern in unsere tägliche, pädagogoische Arbeit mit einzubeziehen, unterstützen uns die Eltern bei der Planung und Durchführung von Festen und Projekten, wie z.B. Gestaltung des Außengeländes, Anlegen eines Gemüsegartens etc.

Hospitationen
Die Eltern können einen Tagesablauf miterleben und so einen Einblick in die tägliche Arbeit einer Kindertageseinrichtung gewinnen.

Elternabende und -nachmittage, Ausflüge und Feste
Sie fördern das Miteinander von Kindern, Eltern und Mitarbeitern.

Elternseminare
Regelmäßig werden Elternseminare durchgeführt, deren pädagogische Inhalte sich an den Interessen der Eltern orientieren.


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