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Unsere Konzeption

 

Inhalt

1. Vorwort

2. Der Auftrag

3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

4. Unsere Einrichtung

5. Tagesablauf und Freispiel

6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

7. Wir über uns

8. Zusammenarbeit mit Eltern


1. Vorwort

Engt die Kinder nicht ein, sondern schafft ihnen Freiräume die Welt mit allen Sinnen zu entdecken


Die frühen Jahre sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit werden durch Erziehung und Umwelt Grundsteine gelegt, die für das spätere Leben entscheidend sind.

Die soziale Einstellung, die Lernbereitschaft und die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit hängen von den ersten Erfahrungen des Kindes ab.

Zu Hause fehlen dem Kind oft ausreichende Spielmöglichkeiten und der Kontakt zu anderen Kindern und damit wesentliche Bedingungen, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.

Unsere Kindertageseinrichtung stellt eine wesentliche Unterstützung zur Erziehung, Bildung und Beratung dar und trägt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.

Wir möchten Ihnen unser Profil anhand unserer Konzeption nahe bringen.

Die Konzeption wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.


„Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die
Augen unsichtbar."

aus: Antoine de Saint-Exupery: Der kleine Prinz

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2. Der Auftrag

a) Arbeiterwohlfahrt

Auf der Grundlage des gesetzlichen Bezugrahmens differenziert und konkretisiert sich die pädagogische Arbeit in unseren AWO-Kindertageseinrichtungen in den Schwerpunkten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

„Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte.“

Für die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen bedeutet das, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen und Bildungs- und Erziehungsprozesse zu initiieren, in denen Kinder ihre Fähigkeiten und Potentiale entfalten können.

Für unsere Kindertageseinrichtungen besteht die Verpflichtung, die familiären Lebenszusammenhänge zu kennen und verstehen, die Eltern als Partner ernst zu nehmen und als Kunden zu beteiligen und die unterschiedlichen Lebenssituationen bei der Angebotsstruktur zu berücksichtigen. Das schließt eine einseitige Orientierung an traditionellen Familienbildern aus.

„Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt.“

Kindertageseinrichtungen für Kinder sind für die AWO ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur, der zur positiven Gestaltung der Lebensbedingungen von Familien beiträgt, soziale Benachteiligung ausgleicht und Chancengleichheit ermöglicht. Träger und Mitarbeiter sind aufgefordert, sich aktiv im Gemeinwesen und an politischen Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene, z.B. in Jugendhilfeausschüssen zu beteiligen und für den substanziellen Erhalt der Kindertageseinrichtungen zu kämpfen.

„Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesellschaftliche Visionen.“

Die Kindertageseinrichtungen sind für Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund die erste außerhäusliche Sozialisationsinstanz.

Wir fördern Betätigungs- und Beteiligungsrechte der Kinder und vermitteln ihnen soziale Werte und Kompetenz, die für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft erforderlich sind.

„Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter. Wir bieten Dienstleistungen mit hoher Qualität an.“

Für die Glaubwürdigkeit des Verbandes und seine Weiterentwicklung sind fachliches und kompetentes Handeln der Mitarbeiter unverzichtbar. Dies bedeutet, dass Kompetenzen der Mitarbeiter in unseren Kindertageseinrichtungen durch interne und externe Qualifikationsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt werden.

„Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein“.

Die AWO begrüßt den eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen als Elementarbereich des Bildungssystems, den diese neben seiner Betreuungsaufgabe zu verwirklichen hat. Sie setzt sich für eine besondere Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein.

Sie beteiligt sich am Aufbau von altersgemischten Gruppen, die ein familienähnliches Zusammenleben von Kindern ermöglichen unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweils unterschiedlichen altersgemäßen, emotionalen, sozialen und pflegerischen Bedürfnisse.

Die AWO verwirklicht die Aufgaben des Gesetzes unter Berücksichtigung der Mitwirkung von Eltern und Kindern in ihren Einrichtungen.

Sie verfolgt den Anspruch, ihre unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Aufgaben einer ständigen Kontrolle zu unterziehen, um hohen Qualitätsstandards zu genügen. Diese Qualitätsstandards der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr, sind schriftlich festgehalten.

Aus diesem Grund sind unsere Einrichtungen gemäß DIN ISO 9001 geprüft und zertifiziert.


b) des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK)

Die im GTK formulierten Aufgaben für die Kindertageseinrichtungen bilden den Bezugsrahmen für die Grundrichtung der pädagogischen Arbeit in AWO-Kindertageseinrichtungen.

Die Aufgabe der Kindertageseinrichtungen besteht nach dem GTK darin,

• den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtung im ständigen Kontakt mit den Familien und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen,

• die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,

• dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität zu verhelfen,

• seine Lernfreude anzuregen und zu stärken,

• dem Kind zu ermöglichen, seine emotionalen Kräfte aufzubauen,

• die schöpferischen Kräfte des Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Neigungen und Begabungen zu fördern,

• dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche Entwicklung zu fördern,

• die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und die Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten Elementarkenntnisse von der Umwelt zu vermitteln.

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3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

Unsere Kindertageseinrichtung vermittelt humane Werte und Lebenskompetenzen, die Kinder befähigen, ihr Leben zu genießen, verantwortlich zu gestalten und mit Unsicherheiten und Veränderungen umzugehen.
Kinder lernen für eine ungewisse Zukunft, die niemand präzise vorhersagen kann; Kinder leben im „Hier und Jetzt“. Ihr Denken, Fühlen und Handeln orientiert sich an ihren aktuellen Erfahrungen, darauf basiert unser pädagogischer Auftrag.

Unsere Arbeit wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Bildungsvereinbarung NRW umgesetzt. Entscheidendes Prinzip ist dabei, dass die Kinder Partner eines offenen Dialoges sind oder werden.

Nach unserem Verständnis bestimmen folgende Grundannahmen das Bild vom Kind:

• Alle Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie verfügen über große Entwicklungspotenziale und wollen sich die Welt auf ihre kindspezifische Weise aneignen. Für diesen Bildungsprozess brauchen sie familiäre und außerfamiliäre Erfahrungsräume.

• Kinder brauchen Erwachsene, welche ihr kindgemäßes „Erleben der Welt“ ernst nehmen, verstehen und unterstützen. Meinungen, Erwartungen und Wünsche sollen berücksichtigt und erfüllt werden.

• Kinder brauchen Erfahrungen mit anderen Kindern. Durch den Kontakt untereinander können sie soziale, emotionale, kreative, sensorische, motorische, ästhetische, sprachliche und naturwissenschaftliche logische Kompetenzen weiterentwickeln.

• Kinder brauchen zur Orientierung und Differenzierung ihrer Wahrnehmung dem Alltag entsprechende verlässliche Strukturen, die ihnen für ihre Entwicklung Freiraum und Sicherheit bieten.

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4. Unsere Einrichtung

a) Kinder
Zurzeit werden Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, täglich in unserer Kindertages-einrichtung betreut.
(16 Tagesstättenkinder/ 44 Kindergartenkinder/ 7 Blockkinder)
Die Kinder sind in 3 altersgemischten Gruppen aufgeteilt.

b) Personelle Besetzung
In jeder Gruppe ist eine ausgebildete Erzieherin als Gruppenleitung und eine Ergänzungskraft tätig. Zu unserem Team gehört noch eine zusätzliche Fachkraft für unsere Integrationskinder.
Die Leitung der Einrichtung ist von der Gruppenarbeit freigestellt und erledigt organisatorische Aufgaben und alle Verwaltungstätigkeiten innerhalb der Einrichtung.
Weitere Schwerpunkte der Leitungstätigkeit sind die pädagogische und personelle Planung, sowie die Zusammenarbeit mit Träger, Eltern, Behörden, Schulen und anderen Institutionen.

c) Räumlichkeiten
Wir verfügen über ein großzügiges Raumangebot. Neben den 3 Gruppenräumen mit angegliederten Nebenräumen, eigenen Sanitärbereich und Garderobe, steht den Kindern ein großer Flur als zusätzlicher Spielbereich zur Verfügung.

d) Das Außengelände
Unser Außengelände erstreckt sich weitläufig um die gesamte Einrichtung. Verschiedene Aktionsräume, z. b. Kletterturm, Rutsche, Balancierbalken, Schaukel geben den Kindern die Möglichkeit zur Bewegung.

e) Öffnungszeiten
Kindergarten: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Block: 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Tagesstätte: 7.00 Uhr bis 16.30 Uhr

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5. Tagesablauf und Freispiel

Die ersten Kinder kommen gegen 7.00 Uhr in die Tageseinrichtung.
Nach dem die Kinder ihre Jacke und Schuhe aus gezogen haben, treffen sie sich in einer Gruppe.

Gegen 8.30 Uhr gehen alle Kinder in ihre Gruppe, wo sie dann das gemeinsame Freispiel beginnen können.

Bis 9.00 Uhr sollen alle Kinder in die Tageseinrichtung gebracht werden, damit die Kinder auch die Eingangshalle zum Spielen benutzen können.

Während der Freispielphase können die Kinder selber entscheiden, wo, mit wem und was sie spielen möchten.

Während dieser Freispielphase laufen verschieden Bastel– und Spielangebote. Diese Angebote entwickeln sich durch Beobachtungen oder durch Anregungen von den Kindern.

Zur Förderung einzelner Kinder werden in dieser Zeit gezielte Spielbeschäftigungen angeleitet, um z.B. Farben– und Formunterscheidungen zu üben oder die Konzentration zu fördern.

Durch die gemeinsame Nutzung der Gruppennebenräume besteht die Möglichkeit die Kinder der anderen Gruppen kennen zu lernen.

Als erweiterten Raum für das Freispiel besteht die Möglichkeit die Halle und das Außengelände zu nutzen. Die Regeln, die draußen und in der Halle gültig sind, haben wir ErzieherInnen gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und aufgestellt. Dazu gibt es in unregelmäßigen Abständen Kinderkonferenzen, auf denen wir mit den Kindern Probleme besprechen. Da geht es z.B. um Regeln, die nicht mehr benötigt oder ständig übertreten werden. Diese Kinderkonferenzen sind uns wichtig, weil die Kinder sich so ernst genommen fühlen und aktiv und eigenverantwortlich ihren Tagesablauf mitbestimmen können.

Das Frühstück gestaltet sich unterschiedlich. Bei bestimmten Anlässen frühstücken die Kinder gemeinsam. Ein Anlass wäre z.B. das Geburtstagsfrühstück, usw.
Die andere Möglichkeit wäre das „freie“ Frühstück. Dort können die Kinder am Vormittag in einer festgelegten Zeit selber bestimmen, wann sie ihr Frühstück einnehmen möchten.

Ein vorbereiteter Frühstückstisch und ein Teewagen mit Geschirr stehen den Kindern zu Verfügung. Sie decken selber den Tisch und spülen nach dem Essen ihr Geschirr und stellen dieses wieder zurück auf den Teewagen.

Nach dem Frühstück können die Kinder wieder nach draußen, setzen angefangene Spiel– und Bastelaktivitäten fort, oder erkunden gemeinsam die nähere Umgebung.

Zwischen 12.00 Uhr und 12.30 Uhr werden die Kindergartenkinder abgeholt. Die Tagesstättenkinder bekommen gegen 12.30 Uhr ihr Mittagessen. Bis 14.00 Uhr verbringen die Kinder die Zeit in ruhiger Atmosphäre oder machen eine Ruhepause. Gegen 14.00 Uhr kehren die Kindergartenkinder zurück in die Einrichtung. Dort wird je nach Situation die angefangenen Sachen vom Vortag fortgeführt, es wird gespielt bzw. werden verschiedene Angebote durchgeführt.

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6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

Kinder verschiedener Herkunft und kultureller Prägung besuchen unsere Kindertageseinrichtung. Dieses multikulturelle Zusammenleben bezieht die Lebenswelten aller Kinder gleichermaßen mit ein. Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet das, dass die Kinder von klein an die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Kulturen kennen lernen und in einem partnerschaftlichen miteinander stehen.

Bildung und lebenslanges Lernen sind heute wichtiger denn je. Wir legen dafür bei den Kindern den Grundstein, erziehen und fördern und motivieren sie. Dabei vermitteln wir den Kindern erste Bildungserfahrungen. Wir beobachten die Kinder und legen die individuelle Förderung in einer Bildungsdokumentation nieder. Dabei werden folgende Bildungsbereiche berücksichtigt:

In unserer Einrichtung werden behinderte, nichtbehinderte Kinder und ihre Familien betreut. Es werden nicht nur behinderte in die Welt der Nichtbehinderten einbezogen, sondern auch die Nichtbehinderten in die Welt der Behinderten.
Durch die Förderung unterschiedlicher Fähigkeiten erfahren die Kinder, dass wir alle Stärken und Schwächen haben.

Bewegung
Bewegung ist ein Bedürfnis der Kinder und daher sehr wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung.
Durch bewegungsorientiertes Spiel unterstützen wir die körperlichen Fähigkeiten (Geschicklichkeit, Gleichgewicht etc.), die Persönlichkeit (Selbstbewusstsein, Erkennen von Gefahren, Körpergefühl etc.) und die soziale Fähigkeit (Umgang mit Menschen, Einhalten von Regeln) der Kinder.
Unsere Bewegungsfreiräume und Materialien sind so gestaltet, dass das Interesse der Kinder an Bewegung wach gehalten wird.

Spielen / Gestalten / Medien
Die Fähigkeit zum schöpferischen Tun und Denken ist in jedem Kind vorhanden. Wir unterstützen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Phantasie, Wahrnehmung, Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeit.
Sie erhalten bei uns Freiräume zum Entdecken und Experimentieren, sowie Hilfestellung im kreativen Umgang mit Materialien und Medien. Auch musische Erfahrungen und Rollenspiele gehören zu unserem Verständnis von kreativer Kompetenz.

Mathematisches Denken
Die Grundlagen für mathematisches Denken werden in den ersten Lebensjahren entwickelt, wenn das Kind die ersten Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen machen kann.
Dabei nutzen wir Alltagssituationen, damit sich die Kinder mit Formen, Mengen, Gewichten und Zahlen vertraut machen, sich damit auseinander setzen und experimentieren.

Sprache
Sprache ist ein wichtiger Faktor zur Integration in unser gesellschaftliches Leben. In unserer Kindertageseinrichtung hat daher die Förderung der Sprachentwicklung eine zentrale Bedeutung und wird durch vielfältige Situationen und Angebote unterstützt.
Um den ausländischen Kindern die deutsche Sprache spielerisch näher zu bringen, bieten wir zweimal wöchentlich Sprachförderung an. Dieses Sprachprogramm kann aber auch von deutschen Kindern wahrgenommen werden, welche einen deutlichen Entwicklungsbedarf im Grundwortschatz und ihrer sprachlichen Gewandtheit haben.

Natur und kulturelle Umwelt
Kinder brauchen vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsräume, um ihre Umwelt begreifen zu können. Wir nutzen alltägliche Situationen so, dass wir Interesse der Kinder an Natur und Umwelt wecken.
Im Rahmen von Angeboten und Projekten lernen Kinder verschiedene Arbeitswelten, soziale Institutionen und kulturelle Einrichtungen kennen.

Die Bildungsbereiche sind Bestandteile unserer täglichen pädagogischen Arbeit, deren Ziel sowohl eine Vorbereitung auf die Schule ist, als auch eine Vorbereitung auf das Leben.
Die individuelle Förderung findet im emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Bereich statt. Sie wird als eine Einheit gesehen, im alltäglichen Leben und Spiel stets berücksichtigt.
Alle schulpflichtigen Kinder werden von uns, mit dem Einverständnis der Eltern, nach dem BISC (Bielefelder Screening) auf Lese- Rechtschreib-Schwächen getestet. Erkannte „Risikokinder“ werden dann 20 Wochen lang täglich 10 Minuten nach dem Würzburger HLL – Programm (Hören, Lauschen, Lernen) gefördert, was bei 98 von 100 Kindern zum Erfolg führt.
Unsere pädagogische Arbeit baut bei Kindern Selbstvertrauen und Lernfreude auf und hilft ihnen durch ein positives Selbstwertgefühl den Übergang zur Grundschule angemessen zu bewältigen.
Dabei helfen Gruppeninterne und / oder Gruppenübergreifende Projekte für Kinder (z.B. Schulbesuch).

Streiten will gelernt sein
(Erziehung zum Frieden)
Für Kinder gibt es ebenso viele Konfliktsituationen wie für Erwachsene. Wir lösen Konflikte gewaltfrei. Darunter verstehen wir eine gewaltfreie Auseinandersetzung bei der die Kinder ihre eigenen Bedürfnisse vertreten sollen, solange die der anderen nicht eingeschränkt werden. Wir unterstützen Kinder für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen und für ihr eigenes Handeln ein zu stehen. Sie werden in die Lage versetzt, Konflikte und unterschiedliche Meinungen nach demokratischen Regeln auszutragen.

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7. Wir über uns

Dreh- und Angelpunkt der gesamten pädagogischen Arbeit sind die Mitarbeiter in unserer Kindertageseinrichtung, die hier die Atmosphäre prägen. Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt zu begleiten. Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung der neuen Kinder so individuell, dass es ihnen leicht fällt die anderen Kinder, die Mitarbeiter und die neue Umgebung kennen zu lernen. Wir möchten jedes einzelne Kind fördern und zu eigenverantwortlichem Handeln erziehen, ihnen hilfreich zur Seite stehen und sie in Situationen schützen, die sie nicht bewältigen können. Hierbei ist uns unsere Vorbildfunktion stets bewusst.

Um diese Leistungen zu erbringen, muss das gesamte Team in einem ständigen Dialog bleiben, eigene Erfahrungen und Erlebnisse beleuchten und individuelle Einstellungen und Werte reflektieren. Dazu dienen Fortbildungen und regelmäßig stattfindenden Teamgespräche:

- jeden 1. Freitag im Monat ab 14.00 Uhr
- jeden Montag von 8.15 Uhr bis 8.45 Uhr
- jährlich ein Teamtag

Durch die verlängerte Öffnungszeit von täglich 9,5 Stunden arbeiten die Mitarbeiter zeitversetzt nach einem Dienstplan.

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8. Zusammenarbeit mit Eltern

Die transparente Darstellung unserer inhaltlichen und pädagogischen Arbeit unserer Kindertageseinrichtung ist Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Diese intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Der Kontakt und der Austausch mit den Eltern orientieren sich an den Bedürfnissen, Interessen und Gegebenheiten vor Ort.

Elternrat und Rat der Einrichtung
Alle Erziehungsberechtigten der Einrichtung bilden die Elternversammlung. Diese hat das Recht, vom Träger und den pädagogisch tätigen Kräften Auskunft über alle Angelegenheiten, die die Einrichtung betreffen, zu erhalten. Außerdem wählt die Elternversammlung den Elternrat. Dieser wird auf Gruppenebene gewählt, wobei pro Gruppe je ein Mitglied des Elternrates und je ein Vertretungsmitglied gewählt werden.

Der Elternrat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften der Kindertageseinrichtung zu fördern und zu beleben. Er ist vor der Einstellung und der ordentlichen Kündigung von pädagogischen Kräften zu hören.

Ebenfalls werden vom Träger, nach Anhörung des Elternrats, die Schließungszeiten der Kindertageseinrichtung festgelegt.

Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeitern bildet der Elternrat den Rat der Einrichtung. In ihm beraten die Mitglieder Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die sich in der Konzeption wieder finden. Auch die räumliche und personelle Ausstattung der Einrichtung, sowie die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern, gehören zu den Aufgaben.

Elternbefragungen
Eine bedarfsgerechte Befragung und die Zufriedenheit der Eltern sind uns wichtig. Deshalb führen wir in regelmäßigen Abständen Elternbefragungen durch, um unser Angebot dem aktuellen Bedarf anzupassen.

Elterngespräche „Tür- und Angelgespräche“ und terminierte Gespräche
Elternsprechtage
Hausbesuche

Inhalte dieser Angebote kann die Information über die Arbeit in unserer Einrichtung sein oder die gezielte Beratung und Unterstützung der Eltern.

Hospitationen
Die Eltern können einen Tagesablauf miterleben und so einen Einblick in die tägliche
Arbeit einer Kindertageseinrichtung gewinnen.

Elternabende und -nachmittage, Ausflüge und Feste
Sie fördern das Miteinander von Kindern, Eltern und Mitarbeitern.

Elternseminare
Regelmäßig werden Elternseminare durchgeführt, deren pädagogische Inhalte sich an den Interessen der Eltern orientieren.


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