Herzlich willkommen bei der AWO EN

Unsere Konzeption

 

Inhalt

1. Vorwort

2. Der Auftrag

3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

4. Unsere Einrichtung

5. Tagesablauf und Freispiel

6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

7. Wir über uns

8. Zusammenarbeit mit Eltern

9. Kooperationspartner


1. Vorwort

„Die Sonne der Kindheit muss die Kraft haben, ein ganzes Leben anzuhalten.“
(Indische Weisheit)

Wir sorgen für eine erfolgreiche Erziehung und Bildung der nachwachsenden Generation, damit die Erhaltung und Weiterentwicklung einer humanen Gesellschaft möglich bleibt.

Dafür gewährleisten wir die Erfüllung von drei Hauptleistungsbereichen:

Das Recht des Kindes auf Befähigung zur Gestaltung eines gelingenden Lebens. Jedes Kind hat Anspruch auf die Ausschöpfung seiner Begabungspotenziale durch eine individuelle und hinreichende Förderung.

Das Recht der Eltern und aller Erziehenden auf Befähigung und Unterstützung zur kompetenten Erziehung und zur Gestaltung einer gesunden Beziehung.

Tagesbetreuung von Kindern zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Ganzheitliche Entwicklungsförderung mit dem Ziel gelingenden Lebens meint die Förderung einer ganzheitlichen(Selbst-) Bildung zur Lebenstüchtigkeit


Leistungen:

Das Profil unseres Familienzentrums „Gesunde Ernährung & Bewegung“ wird in unserem alltäglichen Geschehen mit eingebunden. Hierbei dürfen z.B. der tägliche Obst- und Gemüseteller bei keinem Frühstückstisch und auch nicht der monatliche Kochtag fehlen. Für ausreichend Bewegung stehen uns für jede Gruppe ein zusätzlicher Bewegungsraum, ein Turnraum sowie ein großzügiges Außengelände mit direkter Anbindung in den Wald und einem Wanderweg zur Verfügung. Besonders unterstützt werden wir bei unserem Profil durch das Projekt „Tiger Kids“ der AOK.

Unser Familienzentrum hält ein niederschwelliges Angebot der Beratung und Unterstützung von Kindern und Familien bereit.
Dabei nutzen wir die Angebotsstrukturen und Netzwerke in unserer Kommune.

Beratung und Unterstützung von Kindern und Familien
Unser Familienzentrum verfügt über ein Verzeichnis von Beratungs- und Therapiemöglichkeiten unserer Umgebung

Alle Kinder und Familien werden vor Neuaufnahme auf Wunsch auch gerne zu Hause besucht, um präventiv und individuell den Übergang zu planen.


In unserem Familienzentrum nutzen wir verschiedene Beobachtungsverfahren zur Früherkennung.
Gesundheitsfördernde und unterstützende Maßnahmen werden von verschiedenen Institutionen im Familienzentrum angeboten.

Wir bieten Elternsprechtage, Entwicklungsgespräche und einen regelmäßigen Austausch an, die von allen Eltern mindestens einmal jährlich genutzt werden.
In unserem Familienzentrum gibt es die Möglichkeit (einmal monatlich und bei Bedarf) an offenen Sprechstunden der Erziehungs- und Familienberatung teilzunehmen.

In unserem Familienzentrum werden Kurse zur Stärkung der Elternkompetenz angeboten, diese stehen auch Eltern zur Verfügung, die nicht, oder noch nicht die Einrichtung besuchen. (Triple P- Beratung, Starke Kinder starke Eltern, Grenzen setzen, Antigewalt und Coolnesstraining).

Im Familienzentrum werden Elternabende/- Nachmittage/-Frühstücke und ähnliches zu pädagogischen Themen angeboten. Dabei haben die Eltern die Möglichkeit der Mitgestaltung, ebenso können sie auch selbst organisierte Aktivitäten in die Einrichtung integrieren.

Wir bieten in unserm Familienzentrum Menschen mit bürgerlichem Engagement die Möglichkeit, ihr Wissen und Können für die Zukunft von Eltern und Kindern einzubringen (Lesepaten, Backen, Kochen, Tipps und Tricks rund um die Haushaltsführung).

Das Familienzentrum unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Bereitstellung eines bedarfsgerechten Betreuungsanbots. Dazu werden regelmäßig Befragungen durchgeführt.
Im Familienzentrum werden Tagespflegepersonen vermittelt, auch in Kooperation mit dem Jugendamt und der AWO Servicestelle.

Unser Familienzentrum gibt Tagespflegepersonen die Möglichkeit, Räume der Einrichtung zu nutzen, sowohl zum Austausch von Erfahrungen, als auch zur Betreuung der Kinder in Randzeiten.

Sozialraumbezug
Wir kooperieren mit benachbarten Einrichtungen, um gegebenenfalls auch räumliche Ressourcen nutzen zu können.
Wir setzen uns in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jugendamt mit den Bedarfen der Stadt Ennepetal auseinander und stimmen dies in Kooperationsgesprächen gemeinsam ab.

Unser Familienzentrum verfügt über einen Koordinationskreis, der die Weiterentwicklung unterstützt und steuert.

Wir bündeln für die Gestaltung unserer Arbeit eine Vielzahl von Angeboten lokaler Kooperationspartner, die ständig auf ihre Wirksamkeit und Wichtigkeit überprüft werden

Das Familienzentrum fördert das Zusammenleben von Kindern und Eltern unterschiedlicher nationaler und kultureller Herkunft.
Ein Sprachförderkonzept ist in der Konzeption verankert. Das Familienzentrum organisiert Deutschkurse bei Bedarf.

Selbstevaluation:
Um eine gleich bleibende Qualität gewährleisten zu können, werden mindestens einmal im Jahr die Angebote des Familienzentrums auf ihre Aktualität hin überprüft und gegebenenfalls an die Bedürfnisse des Umfeldes angepasst. Dies geschieht im Koordinationskreis und Gesamtteam.

Wir möchten Ihnen unser Profil anhand unserer Konzeption nahe bringen.

Die Konzeption wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.




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2. Der Auftrag

a) Arbeiterwohlfahrt

Auf der Grundlage des gesetzlichen Bezugrahmens differenziert und konkretisiert sich die pädagogische Arbeit in unseren AWO-Kindertageseinrichtungen in den Schwerpunkten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

„Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte.“

Für die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen bedeutet das, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen und Bildungs- und Erziehungsprozesse zu initiieren, in denen Kinder ihre Fähigkeiten und Potentiale entfalten können.

Für unsere Kindertageseinrichtungen besteht die Verpflichtung, die familiären Lebenszusammenhänge zu kennen und zu verstehen, die Eltern als Partner ernst zu nehmen und als Kunden zu beteiligen und die unterschiedlichen Lebenssituationen bei der Angebotsstruktur zu berücksichtigen. Das schließt eine einseitige Orientierung an traditionellen Familienbildern aus.

„Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt.“

Kindertageseinrichtungen sind für die AWO ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur, der zur positiven Gestaltung der Lebensbedingungen von Familien beiträgt, soziale Benachteiligung ausgleicht und Chancengleichheit ermöglicht. Träger und Mitarbeiter sind aufgefordert, sich aktiv im Gemeinwesen und an politischen Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene, z.B. in Jugendhilfeausschüssen zu beteiligen und für den substanziellen Erhalt der Kindertageseinrichtungen zu kämpfen.

„Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesellschaftliche Visionen.“

Die Kindertageseinrichtungen sind für Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund die erste außerhäusliche Sozialisationsinstanz.

Wir fördern Betätigungs- und Beteiligungsrechte der Kinder und vermitteln ihnen soziale Werte und Kompetenz, die für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft erforderlich sind.

„Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter. Wir bieten Dienstleistungen mit hoher Qualität an.“

Für die Glaubwürdigkeit des Verbandes und seine Weiterentwicklung sind fachliches und kompetentes Handeln der Mitarbeiter unverzichtbar. Dies bedeutet, dass Kompetenzen der Mitarbeiter in unseren Kindertageseinrichtungen durch interne und externe Qualifikationsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt werden.

„Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein“.

Die AWO begrüßt den eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen als Elementarbereich des Bildungssystems, den diese neben seiner Betreuungsaufgabe zu verwirklichen hat. Sie setzt sich für eine besondere Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein.

Sie beteiligt sich am Aufbau von altersgemischten Gruppen, die ein familienähnliches Zusammenleben von Kindern ermöglichen unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweils unterschiedlichen altersgemäßen, emotionalen, sozialen und pflegerischen Bedürfnisse.

Die AWO verwirklicht die Aufgaben des Gesetzes unter Berücksichtigung der Mitwirkung von Eltern und Kindern in ihren Einrichtungen.

Sie verfolgt den Anspruch, ihre unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Aufgaben einer ständigen Kontrolle zu unterziehen, um hohen Qualitätsstandards zu genügen. Diese Qualitätsstandards der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr, sind schriftlich festgehalten.

Aus diesem Grund sind unsere Einrichtungen gemäß DIN ISO 9001/2000 geprüft und zertifiziert.

b) des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz)

Die im KiBiz formulierten Aufgaben für die Kindertageseinrichtungen bilden den Bezugsrahmen für die Grundrichtung der pädagogischen Arbeit in AWO-Kindertageseinrichtungen.

Die Aufgabe der Kindertageseinrichtungen besteht nach dem KiBiz darin,

• den Bildungs- und Förderungsauftrag der Kindertageseinrichtung im ständigen Kontakt mit den Familien und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen,

• die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,

• die Entwicklung zu einer selbstbewussten, eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern

• das Kind zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn und Toleranz zu befähigen

• seine interkulturellen Kompetenzen zu stärken

• die Herausbildung kultureller Fähigkeiten zu ermöglichen

• die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen zu unterstützen

• eine kontinuierliche Förderung der Sprachentwicklung

• dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche und die gesundheitliche Entwicklung zu fördern

• die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und die Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der Umwelt zu ermutigen


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3. Grundlagen der pädagogischen, situationsbezogenen Arbeit

Unsere Kindertageseinrichtung vermittelt humane Werte und Lebenskompetenzen, die Kinder befähigen, ihr Leben zu genießen, verantwortlich zu gestalten und mit Unsicherheiten und Veränderungen umzugehen.
Kinder lernen für eine ungewisse Zukunft, die niemand präzise vorhersagen kann; Kinder leben im „Hier und Jetzt“. Ihr Denken, Fühlen und Handeln orientiert sich an ihren aktuellen Erfahrungen, darauf basiert unser pädagogischer Auftrag.

Unsere Arbeit wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Bildungsvereinbarung NRW umgesetzt. Entscheidendes Prinzip ist dabei, dass die Kinder Partner eines offenen Dialoges sind oder werden.

Nach unserem Verständnis bestimmen folgende Grundannahmen das Bild vom Kind:

• Alle Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie verfügen über große Entwicklungspotenziale und wollen sich die Welt auf ihre kindspezifische Weise aneignen. Für diesen Bildungsprozess brauchen sie familiäre und außerfamiliäre Erfahrungsräume.

• Kinder brauchen Erwachsene, welche ihr kindgemäßes „Erleben der Welt“ ernst nehmen, verstehen und unterstützen. Meinungen, Erwartungen und Wünsche sollen berücksichtigt und erfüllt werden.

• Kinder brauchen Erfahrungen mit anderen Kindern. Durch den Kontakt untereinander können sie soziale, emotionale, kreative, sensorische, motorische, ästhetische, sprachliche und naturwissenschaftliche logische Kompetenzen weiterentwickeln.

• Kinder brauchen zur Orientierung und Differenzierung ihrer Wahrnehmung dem Alltag entsprechende verlässliche Strukturen, die ihnen für ihre Entwicklung Freiraum und Sicherheit bieten.

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4. Unsere Einrichtung

a) Kinder

Es werden 40 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren, täglich in unserer Kindertageseinrichtung betreut.
Die Kinder sind in zwei altersgemischten Gruppen aufgeteilt.


b) Personelle Besetzung

In unserer Kindertageseinrichtung sind vier Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen tätig.
Die Leitungskraft ist von der Gruppenarbeit nicht freigestellt.
Sie befasst sich zusätzlich mit Verwaltungstätigkeiten, pädagogischen, organisatorischen und personellen Fragen.
Elternarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet


c) Räumlichkeiten

Wir verfügen über ein großzügiges Raumangebot. Neben den Gruppenräumen und dem Sanitärbereich stehen zwei Gruppennebenräume, ein weiterer Raum im Flur und ein in der unteren Etage befindlicher Turn- bzw. Mehrzweckraum, den Kindern als zusätzliche Spielbereiche zur Verfügung.

Die Kinder besuchen bei uns die Bärchen – Gruppe und die
Mäuse – Gruppe.


d) Das Außengelände

Unser Außengelände erstreckt sich rund um die Kindertageseinrichtung. Den Kindern steht ein naturnahes Außengelände wie z.B. Weidentippis, zwei Sandkästen, eine Hangrutsche, eine Vogelnestschaukel, ein Balancierbalken und ein Bauwagen zur Verfügung.

Das hintere Außengelände ist über eine Treppe nach unten zu erreichen. Im Untergeschoss befindet sich eine Tür, die ebenfalls auf das Außengelände führt. Von außen ist unser Spielzeugraum (Sandspielzeug) mit angrenzendem Heizungsraum erreichbar.


e) Öffnungszeiten

35 Stunden 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder
35 Stunden 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr
45 Stunden 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

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5. Tagesablauf und Freispiel

Unser Tagesablauf beginnt um 7:00 Uhr. Bis ca. 8:15 Uhr treffen sich die Kinder und das pädagogische Personal in der Mäusegruppe, wobei für die Kinder die Freispielphase beginnt.
Freispiel bedeutet freies spontanes, aus eigener Initiative und aus eigener Vorstellung heraus entwickeltes Spiel des Kindes.

Das Kind kann je nach physischer Verfassung aktiv oder passiv am Spielgeschehen teilnehmen, was ihm durch die Aufteilung der Gruppen- und Nebenräume in verschiedene Spiel- und Ruhezonen ermöglicht wird.

Von 8 – 10 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit in den Gruppen zu frühstücken. Das schmutzige Geschirr wird anschließend auf den dafür vorgesehenen Teewagen von den Kindern selbst weggeräumt. Der anfallende Abfall wird von den Kindern selbst nach Plastik -, Bio - und Restmüll sortiert.

Ab 9 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit alle Räume z.B. Toberaum, Turnhalle, andere Gruppe, etc. zu nutzen bzw. frei zu wählen (teiloffenes Arbeiten).
In dieser Zeit finden sowohl das Freispiel als auch angeleitete situationsbezogene Aktivitäten (Sitzkreis, Geburtstagsfeiern, Experimente, Beobachtungen, Gesprächskreise, usw.) statt. Das Freispiel der Kinder endet gegen ca. 11 Uhr. Je nach Wetterlage gehen wir nach draußen oder bilden in den einzelnen Gruppen einen Sitzkreis in welchem stets unterschiedliche Aktionen stattfinden (Lieder, Spiele, etc.).

Je nach Wetterlage nutzen wir das Außengelände oder unternehmen Exkursionen in die nähere Umgebung.
Das Spiel im Freien besitzt stets eine wichtige Ausgleichfunktion, die für die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes, von großer Bedeutung ist.

Zwischen 12 Uhr und 12:30 Uhr werden die ersten Kinder, deren Eltern 35 Stunden "geteilt" gebucht haben, abgeholt.
Die 45 Stunden- und die Kinder deren Eltern 35 Stunden "im Block" gebucht haben, bekommen ein Mittagessen von „enculina“. Danach haben die Kinder die Möglichkeit sich auszuruhen oder zum freien Spiel in die Gruppe zu gehen.
Die "im Block" 35 Stunden-Kinder werden bis 14.00 Uhr abgeholt und können auch am Nachmittag nicht wiederkommen.

Ab 14 Uhr ist für die anderen 35 Stunden-Kinder unsere Einrichtung wieder geöffnet.
An verschiedenen Nachmittagen werden altersbezogene AG` s für die Kinder angeboten.
Die Gestaltung des Nachmittages variiert vom Freispiel bis zu gezielten Angeboten für Kinder, sowie auch für Eltern.
Um 16 Uhr ist für alle Kinder der Kindergarten beendet.

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6. Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit

In unserer Kindertageseinrichtung arbeiten wir interkulturell.
Wir schaffen eine Atmosphäre, die auch Kindern unterschiedlicher Nationalitäten das gemeinsame Spiel ermöglicht. Wir sehen Integration nicht als Angleichung der jeweiligen Minderheit an eine vermeintliche „Norm“, sondern als ein wechselseitiges Aufeinanderzugehen und Voneinanderlernen.

Wir arbeiten integrativ mit behinderten und nicht behinderten Kindern.
Durch Zusammenführung behinderter und nicht behinderter Kinder sowie ihrer Familien, werden nicht nur Behinderte in die Welt der Nichtbehinderten integriert, sondern auch die Nichtbehinderten in die Welt der Behinderten.
Durch früh mögliche persönliche Erlebnisse und Erfahrungen und das Zustandekommen sozialer Beziehungen, kann Integration verwirklicht und Aussonderung vermieden werden.

Bildung und lebenslanges Lernen sind heute wichtiger denn je. Wir legen dafür bei den Kindern den Grundstein, erziehen und fördern und motivieren sie. Dabei vermitteln wir den Kindern erste Bildungserfahrungen. Wir beobachten die Kinder und legen die individuelle Förderung in einer Bildungsdokumentation nieder. Dabei werden folgende Bildungsbereiche berücksichtigt:

Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist für die Konzentration der Kinder und ihre körperliche Leistungsfähigkeit von großer Bedeutung. Deshalb achten wir auch schon beim Frühstück darauf, dass die Kinder gesund Frühstücken und immer die Möglichkeit haben Obst- und Gemüse zu sich zu nehmen.
Bei verschiedenen Spielen und auch im Sitzkreis erfahren die Kinder die Grundlagen der gesunden Ernährung.


Bewegung
Bewegung ist ein Bedürfnis der Kinder und daher sehr wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung.
Durch bewegungsorientiertes Spiel unterstützen wir die körperlichen Fähigkeiten (Geschicklichkeit, Gleichgewicht etc.), die Persönlichkeit (Selbstbewusstsein, Erkennen von Gefahren, Körpergefühl etc.) und die soziale Fähigkeit (Umgang mit Menschen, Einhalten von Regeln) der Kinder.
Unsere Bewegungsfreiräume und Materialien sind so gestaltet, dass das Interesse der Kinder an Bewegung wach gehalten wird.

Spielen / Gestalten / Medien
Die Fähigkeit zum schöpferischen Tun und Denken ist in jedem Kind vorhanden. Wir unterstützen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Phantasie, Wahrnehmung, Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeit.
Sie erhalten bei uns Freiräume zum Entdecken und Experimentieren, sowie Hilfestellung im kreativen Umgang mit Materialien und Medien. Auch musische Erfahrungen und Rollenspiele gehören zu unserem Verständnis von kreativer Kompetenz.

Mathematisches Denken
Die Grundlagen für mathematisches Denken werden in den ersten Lebensjahren entwickelt, wenn das Kind die ersten Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen machen kann.
Dabei nutzen wir Alltagssituationen, damit sich die Kinder mit Formen, Mengen, Gewichten und Zahlen vertraut machen, sich damit auseinander setzen und experimentieren.

Sprache
Sprache ist ein wichtiger Faktor zur Integration in unser gesellschaftliches Leben. In unserer Kindertageseinrichtung hat daher die Förderung der Sprachentwicklung eine zentrale Bedeutung und wird durch vielfältige Situationen und Angebote unterstützt.

Zusätzlich bieten wir das Sprachprogramm „Wir verstehen uns gut“ für unsere Kinder an.

Natur und kulturelle Umwelt
Kinder brauchen vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsräume, um ihre Umwelt begreifen zu können. Wir nutzen alltägliche Situationen so, dass wir Interesse der Kinder an Natur und Umwelt wecken.
Im Rahmen von Angeboten und Projekten lernen Kinder verschiedene Arbeitswelten, soziale Institutionen und kulturelle Einrichtungen kennen.


Die Bildungsbereiche sind Bestandteile unserer täglichen pädagogischen Arbeit, deren Ziel sowohl eine Vorbereitung auf die Schule ist, als auch eine Vorbereitung auf das Leben.

Die individuelle Förderung findet im emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Bereich statt. Sie wird als eine Einheit gesehen, im alltäglichen Leben und Spiel stets berücksichtigt.

Alle schulpflichtigen Kinder werden von uns, mit dem Einverständnis der Eltern, nach dem BISC (Bielefelder Screening) auf Lese- Rechtschreib-Schwächen getestet. Erkannte „Risikokinder“ werden dann 20 Wochen lang täglich 10 Minuten nach dem Würzburger HLL – Programm (Hören, Lauschen, Lernen) gefördert, was bei 98 von 100 Kindern zum Erfolg führt.

Unsere pädagogische Arbeit baut bei Kindern Selbstvertrauen und Lernfreude auf und hilft ihnen durch ein positives Selbstwertgefühl den Übergang zur Grundschule angemessen zu bewältigen.
Dabei helfen Gruppeninterne und / oder Gruppenübergreifende Projekte für Kinder (z.B. Schulbesuch).

Streiten will gelernt sein
(Erziehung zum Frieden)

Für Kinder gibt es ebenso viele Konfliktsituationen wie für Erwachsene. Wir lösen Konflikte gewaltfrei. Darunter verstehen wir eine gewaltfreie Auseinandersetzung bei der die Kinder ihre eigenen Bedürfnisse vertreten sollen, solange die der anderen nicht eingeschränkt werden. Wir unterstützen Kinder für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen und für ihr eigenes Handeln ein zu stehen. Sie werden in die Lage versetzt, Konflikte und unterschiedliche Meinungen nach demokratischen Regeln auszutragen.

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7. Wir über uns

Dreh- und Angelpunkt der gesamten pädagogischen Arbeit sind die Mitarbeiter in unserer Kindertageseinrichtung, die hier die Atmosphäre prägen. Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt zu begleiten. Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung der neuen Kinder so individuell, dass es ihnen leicht fällt die anderen Kinder, die Mitarbeiter und die neue Umgebung kennen zu lernen. Wir möchten jedes einzelne Kind fördern und zu eigenverantwortlichem Handeln erziehen, ihnen hilfreich zur Seite stehen und sie in Situationen schützen, die sie nicht bewältigen können. Hierbei ist uns unsere Vorbildfunktion stets bewusst.

Um diese Leistungen zu erbringen, muss das gesamte Team in einem ständigen Dialog bleiben, eigene Erfahrungen und Erlebnisse beleuchten und individuelle Einstellungen und Werte reflektieren. Dazu dienen Fortbildungen und regelmäßig stattfindenden Teamgespräche:

- jeden 1. Montag im Monat ab 14.00 Uhr
- jeden Morgen in der Zeit von 7.45 Uhr bis 8.15 Uhr, wenn die Kinder und das pädagogische Personal sich in der Luftballongruppe trifft, besprechen wir dort kurz den Tagesablauf und wichtige aktuelle Dinge
- jährlich ein Teamtag

Die Mitarbeiter unseres Familienzentrums haben unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer alltäglichen Arbeit.
In unserer „Infothek“ im Eingangsbereich haben Eltern und andere interessierte Personen die Möglichkeit, sich über die Kompetenzen der Mitarbeiter zu informieren. Bei Beratungsbedarf können sie sich dann an den jeweiligen Ansprechpartner wenden.

Das komplette Team ist nach dem AOK Projekt „Tiger Kids“, mit dem Motto „Gesunde Ernährung & Bewegung“, geschult worden.

Durch die Öffnungszeit von täglich 9 Stunden arbeiten die Mitarbeiter zeitversetzt nach einem Dienstplan.

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8. Zusammenarbeit mit Eltern

Die transparente Darstellung unserer inhaltlichen und pädagogischen Arbeit unserer Kindertageseinrichtung ist Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Diese intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Der Kontakt und der Austausch mit den Eltern orientiert sich an den Bedürfnissen, Interessen und Gegebenheiten vor Ort.

Elternbeirat und Rat der Kindertageseinrichtung
Alle Erziehungsberechtigten der Einrichtung bilden die Elternversammlung. Diese hat das Recht, vom Träger und den pädagogisch tätigen Kräften Auskunft über alle Angelegenheiten, die die Einrichtung betreffen, zu erhalten. Außerdem wählt die Elternversammlung den Elternbeirat. Dieser wird auf Gruppenebene gewählt, wobei pro Gruppe je ein Mitglied des Elternbeirates und je ein Vertretungsmitglied gewählt werden.

Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften der Kindertageseinrichtung zu fördern und zu beleben. Er ist vor der Einstellung und der ordentlichen Kündigung von pädagogischen Kräften zu hören.

Ebenfalls werden vom Träger, nach Anhörung des Elternbeirats, die Schließungszeiten der Kindertageseinrichtung festgelegt.

Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeitern bildet der Elternbeirat den Rat der Kindertageseinrichtung. In ihm beraten die Mitglieder Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die sich in der Konzeption wieder finden. Auch die räumliche und personelle Ausstattung der Einrichtung, sowie die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern, gehören zu den Aufgaben.

Elternbefragungen
Eine bedarfsgerechte Befragung und die Zufriedenheit der Eltern sind uns wichtig. Deshalb führen wir in regelmäßigen Abständen Elternbefragungen durch, um unser Angebot dem aktuellen Bedarf anzupassen.

Elterngespräche „Tür- und Angelgespräche“ und terminierte Gespräche
Elternsprechtage
Hausbesuche

Inhalte dieser Angebote kann die Information über die Arbeit in unserer Einrichtung sein oder die gezielte Beratung und Unterstützung der Eltern.


Hospitationen
Die Eltern können einen Tagesablauf miterleben und so einen Einblick in die tägliche
Arbeit einer Kindertageseinrichtung gewinnen.

Elternabende und -nachmittage, Ausflüge und Feste
Sie fördern das Miteinander von Kindern, Eltern und Mitarbeitern.

Elternseminare
Regelmäßig werden Elternseminare durchgeführt, deren pädagogische Inhalte sich an den Interessen der Eltern orientieren.

Zusätzliche Elternangebote
Das Familienzentrum bietet mit unterschiedlichen Kursen und Projekten die Möglichkeit Eltern und Familien zu verschiedenen Themen und Anliegen zu informieren und weiter zu bilden.
Dabei spielen Angebote zur Stärkung der Erziehungskompetenz von Eltern einen großen Schwerpunkt.

Bei individuellem Unterstützungsbedarf arbeiten wir mit unterschiedlichen Institutionen, wie zum Beispiel: Kinderschutzbund, Beratungsstelle, Pro Familia zusammen.

Bei Bedarf stellen wir unsere Räumlichkeiten zur Verfügung, begleiten Eltern, oder vermitteln zu den Institutionen.
Eine offene Sprechstunde findet regelmäßig in unsrem Hause statt.


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9. Kooperationspartner

Familienzentrum Oberbauer, Siegerlandstr. 8, 58256 Ennepetal


•Stadt Ennepetal, Fachbereich Jugend und Soziales
-Tagesmuttervermittlung-
Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal
Ansprechpartnerin: Bettina Rohlmann
Tel.: 02333 - 979274

•Kinderarzt
Dr. Tillmann Rümenapf
Lindenstr. 9, 58256 Ennepetal
Tel.: 02333 – 75555

•Musikschule der Stadt Ennepetal
Bismarckstr. 21, 58256 Ennepetal
Ansprechpartner: Herr Minor
Tel.: 02333 – 979209

•Therapiezentrum Volmetal
Logopädie-Physiotherapie
Volmestr. 55, 58579 Schalksmühle
Ansprechpartner: Bärbel Römer
Tel.: 02355 - 501364

•Grundschule Haspetal
Hagener Str. 226, 58256 Ennepetal
Ansprechpartner: Frau Zielke
Tel.: 02333 - 3586

•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Fachbereich Freizeit, Kur und Erholung
Neustraße 10, 58285 Gevelsberg
Ansprechpartnerin: Martina Brands
02332 - 700421


•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe-Ruhr
RaBe Zentrum für Interdisziplinäre Frühförderung und Heilpädagogik
Neuenlander Str. 1-5, 58285 Gevelsberg
Ansprechpartner: Herr Albers
02332 - 9548-10/11
e-mail rabe@awo-en.de

•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe Ruhr
Projekt: Starke Eltern - Starke Kinder
Oelkinghauser Str. 8, 58332 Schwelm
Ansprechpartner: Frau Hoßdorf
Tel.: 02336 - 10253

•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Familienpflegedienst
Mühlenstraße 5, 58285 Gevelsberg
Ansprechpartnerin Frau Monshausen
Tel.: 02332 – 553187

•Systematische Erziehungsberaterin
Andrea Schiffarth
Taubenstraße 5, 58332 Schwelm
Tel.: 02336 - 819059

•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Servicestelle Kindertagespflege
Hauptstr. 13, 58452 Witten
Ansprechpartnerin: Nadine Rübel
Tel.: 02302 – 956207 - 1
Zentrale - 0

•Evangelisches Beratungszentrum
Birkenstr. 11, 58256 Ennepetal
Leitung: Harald Otschik
Ansprechpartnerin: Anneliese Sprünken-Osenberg
Tel.: 02333 – 6097 – 122 / -0

•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Jugendmigrationsdienst
Mühlenstraße 29 – 31, 58285 Gevelsberg
Ansprechpartnerin: Julia Robert
Tel.: 02332 – 5556-52

•Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Ennepe-Ruhr
"MännerMobil" & "Wir wollen die Besten"
Mühlenstr. 5, 58285 Gevelsberg
Ansprechpartner: Dirk Hiby
Tel.: 02332 - 55888-13



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