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Engt die Kinder nicht ein, sondern schafft ihnen Freiräume die Welt mit allen Sinnen zu entdecken
Die frühen Jahre sind von großer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. In dieser Zeit werden durch Erziehung und Umwelt Grundsteine gelegt, die für das spätere Leben entscheidend sind.
Die soziale Einstellung, die Lernbereitschaft und die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit hängen von den ersten Erfahrungen des Kindes ab.
Zu Hause fehlen dem Kind oft ausreichende Spielmöglichkeiten und der Kontakt zu anderen Kindern und damit wesentliche Bedingungen, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen.
Unsere Kindertageseinrichtung stellt eine wesentliche Unterstützung zur Erziehung, Bildung und Beratung dar und trägt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.
Wir möchten Ihnen unser Profil anhand unserer Konzeption nahe bringen.
Die Konzeption wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
a) Arbeiterwohlfahrt
Auf der Grundlage des gesetzlichen Bezugrahmens differenziert und konkretisiert sich die pädagogische Arbeit in unseren AWO-Kindertageseinrichtungen in den Schwerpunkten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.
„Wir unterstützen Menschen, ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten und fördern alternative Lebenskonzepte.“
Für die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen bedeutet das, Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst zu nehmen und Bildungs- und Erziehungsprozesse zu initiieren, in denen Kinder ihre Fähigkeiten und Potentiale entfalten können.
Für unsere Kindertageseinrichtungen besteht die Verpflichtung, die familiären Lebenszusammenhänge zu kennen und zu verstehen, die Eltern als Partner ernst zu nehmen und als Kunden zu beteiligen und die unterschiedlichen Lebenssituationen bei der Angebotsstruktur zu berücksichtigen. Das schließt eine einseitige Orientierung an traditionellen Familienbildern aus.
„Wir sind ein Mitgliederverband, der für eine sozial gerechte Gesellschaft kämpft und politisch Einfluss nimmt.“
Kindertageseinrichtungen sind für die AWO ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur, der zur positiven Gestaltung der Lebensbedingungen von Familien beiträgt, soziale Benachteiligung ausgleicht und Chancengleichheit ermöglicht. Träger und Mitarbeiter sind aufgefordert, sich aktiv im Gemeinwesen und an politischen Entscheidungsprozessen auf kommunaler Ebene, z.B. in Jugendhilfeausschüssen zu beteiligen und für den substanziellen Erhalt der Kindertageseinrichtungen zu kämpfen.
„Wir fördern demokratisches und soziales Denken und Handeln. Wir haben gesellschaftliche Visionen.“
Die Kindertageseinrichtungen sind für Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund die erste außerhäusliche Sozialisationsinstanz.
Wir fördern Betätigungs- und Beteiligungsrechte der Kinder und vermitteln ihnen soziale Werte und Kompetenz, die für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft erforderlich sind.
„Wir sind fachlich kompetent, innovativ, verlässlich und sichern dies durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter. Wir bieten Dienstleistungen mit hoher Qualität an.“
Für die Glaubwürdigkeit des Verbandes und seine Weiterentwicklung sind fachliches und kompetentes Handeln der Mitarbeiter unverzichtbar. Dies bedeutet, dass Kompetenzen der Mitarbeiter in unseren Kindertageseinrichtungen durch interne und externe Qualifikationsmaßnahmen kontinuierlich weiterentwickelt werden.
„Wir handeln in sozialer, wirtschaftlicher, ökologischer und internationaler Verantwortung und setzen uns nachhaltig für einen sorgsamen Umgang mit vorhandenen Ressourcen ein“.
Die AWO begrüßt den eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Kindertageseinrichtungen als Elementarbereich des Bildungssystems, den diese neben seiner Betreuungsaufgabe zu verwirklichen hat. Sie setzt sich für eine besondere Förderung der gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein.
Sie beteiligt sich am Aufbau von altersgemischten Gruppen, die ein familienähnliches Zusammenleben von Kindern ermöglichen unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweils unterschiedlichen altersgemäßen, emotionalen, sozialen und pflegerischen Bedürfnisse.
Die AWO verwirklicht die Aufgaben des Gesetzes unter Berücksichtigung der Mitwirkung von Eltern und Kindern in ihren Einrichtungen.
Sie verfolgt den Anspruch, ihre unterschiedlichen sozialen und pädagogischen Aufgaben einer ständigen Kontrolle zu unterziehen, um hohen Qualitätsstandards zu genügen. Diese Qualitätsstandards der AWO, Unterbezirk Ennepe-Ruhr, sind schriftlich festgehalten.
Aus diesem Grund sind unsere Einrichtungen gemäß DIN ISO 9001/2000 geprüft und zertifiziert.
b) des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz)
Die im KiBiz formulierten Aufgaben für die Kindertageseinrichtungen bilden den Bezugsrahmen für die Grundrichtung der pädagogischen Arbeit in AWO-Kindertageseinrichtungen.
Die Aufgabe der Kindertageseinrichtungen besteht nach dem KiBiz darin,
• den Bildungs- und Förderungsauftrag der Kindertageseinrichtung im ständigen Kontakt mit den Familien und anderen Erziehungsberechtigten durchzuführen,
• die Lebenssituation jedes Kindes zu berücksichtigen,
• die Entwicklung zu einer selbstbewussten, eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern
• das Kind zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn und Toleranz zu befähigen
• seine interkulturellen Kompetenzen zu stärken
• die Herausbildung kultureller Fähigkeiten zu ermöglichen
• die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen zu unterstützen
• eine kontinuierliche Förderung der Sprachentwicklung
• dem Kind Grundwissen über seinen Körper zu vermitteln und seine körperliche und die gesundheitliche Entwicklung zu fördern
• die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten und die Interessen des Kindes zu unterstützen und ihm dabei durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der Umwelt zu ermutigen
Unsere Kindertageseinrichtung vermittelt humane Werte und Lebenskompetenzen, die Kinder befähigen, ihr Leben zu genießen, verantwortlich zu gestalten und mit Unsicherheiten und Veränderungen umzugehen.
Kinder lernen für eine ungewisse Zukunft, die niemand präzise vorhersagen kann; Kinder leben im „Hier und Jetzt“. Ihr Denken, Fühlen und Handeln orientiert sich an ihren aktuellen Erfahrungen, darauf basiert unser pädagogischer Auftrag.
Unsere Arbeit wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und der Bildungsvereinbarung NRW umgesetzt. Entscheidendes Prinzip ist dabei, dass die Kinder Partner eines offenen Dialoges sind oder werden.
Nach unserem Verständnis bestimmen folgende Grundannahmen das Bild vom Kind:
• Alle Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie verfügen über große Entwicklungspotenziale und wollen sich die Welt auf ihre kindspezifische Weise aneignen. Für diesen Bildungsprozess brauchen sie familiäre und außerfamiliäre Erfahrungsräume.
• Kinder brauchen Erwachsene, welche ihr kindgemäßes „Erleben der Welt“ ernst nehmen, verstehen und unterstützen. Meinungen, Erwartungen und Wünsche sollen berücksichtigt und erfüllt werden.
• Kinder brauchen Erfahrungen mit anderen Kindern. Durch den Kontakt untereinander können sie soziale, emotionale, kreative, sensorische, motorische, ästhetische, sprachliche und naturwissenschaftliche logische Kompetenzen weiterentwickeln.
• Kinder brauchen zur Orientierung und Differenzierung ihrer Wahrnehmung dem Alltag entsprechende verlässliche Strukturen, die ihnen für ihre Entwicklung Freiraum und Sicherheit bieten.
a) Kinder
Zurzeit werden 84 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren täglich in unserer Kindertageseinrichtung betreut. Die Kinder sind in 4 altersgemischte Gruppen aufgeteilt.
b) Personelle Besetzung
Zurzeit arbeiten 11 Mitarbeiter in unserer Einrichtung.
In jeder Gruppe sind 2 ausgebildete Erzieherinnen tätig. Dazu gibt es noch eine Erzieherin in Teilzeit, eine Kinderpflegerin in Teilzeit und eine Leiterin.
c) Räumlichkeiten
Wir verfügen über ein großzügiges Raumangebot. Neben den 4 Gruppenräumen und den Sanitärbereichen,steht den Kindern ein Turn/ Schlafraum und eine Gemeinschaftshalle zur Verfügung. Wir haben zusätzlich auch noch einen Kuschelraum und das Schmöker-Bistro, wo sowohl in der Kinderküche gekocht als auch in der Kinderbibliothek (vor-) gelesen werden kann.
d) Das Außengelände
Unser Außengelände bietet den Kindern vielfältige Erlebnismöglichkeiten:
> Jede Menge Sand mit Wassermatschanlage und Sandhebeanlage
> Kriechtunnel und Rutsche in und auf dem Spielhügel
> Verschiedene Schaukeln und Hängematte
> Kletterburg mit Hängebrücke und Rutschstange
> 2 Kinderpielhäuser mit kleiner Sandküche und Ladentheke
> Doppelwippe
> Verschiedene Kinderfahrzeuge
Torwand, Basketball, Planschbecken und vieles mehr je nach Saison
e) Öffnungszeiten
Wir haben in der Zeit von 7:00 - 16:00 Uhr geöffnet.
Dabei sind die Betreuungszeiten wie folgt geregelt :
35 Std. = 7.30 Uhr - 12:30 Uhr + 14:00 Uhr - 16:00Uhr
oder : 7:00 Uhr - 14:00Uhr
45 Std. = 7.00 Uhr - 16:00 Uhr
Der Tag in unserer Kindertageseinrichtung beginnt für die Kinder in der Regel mit dem Freispiel. Dabei kann jedes Kind nach eigenem Ermessen Spiele und Materialien selbstständig auswählen. Die Kinder bestimmen das Maß ihrer Aktivitäten selbst. Der Gruppenraum ist in verschiedene Spiel -und Ruhebereiche aufgeteilt. Die Kinder können auch im Turnraum, in der Halle, im Kuschelraum oder im Garten spielen und so leicht Kinder aus anderen Gruppen kennen lernen. Durch das Ausprobieren der eigenen Fähigkeiten wird die Lernfreude geweckt und gefördert. Die Erzieherin unterstützt die Kinder bei Entscheidungsprozessen und Konflikten.
Um 9.00 Uhr sollen unbedingt alle Kinder da sein. Die Gruppe trifft sich zur Begrüßung und Besprechung und Planung des Tages im Morgenkreis.
An 4 Tagen können die Kinder ihr selbst mitgebrachtes Frühstück an einem vorbereiteten Tisch essen - Getränke stehen schon bereit. Einmal in der Woche gibt es ein gemeinsames Frühstück für die ganze Gruppe. Die Kinder kaufen dafür vorher ein, sie lernen wie man den Tisch für alle deckt und die Zubereitung verschiedener Speisen.
Im Laufe des Vormittages finden je nach Gruppengeschehen verschiedene Aktivitäten statt. Das können Unternehmungen mit der ganzen Gruppe oder auch Angebote für interessierte Kinder sein.
In der Zeit von 12.00 Uhr -12:30 Uhr werden einige Kinder abgeholt.
Für alle anderen Kinder gibt es um 12.15 Uhr ein leckeres Mittagessen. Einige Kinder machen anschließend ein Mittagsschläfchen, einige ruhen sich im Kuschelraum aus und die meisten Kinder spielen zusammen in einem Gruppenraum.
Um 14.00 Uhr werden manche Kinder abgeholt und einige Kinder, die zu Hause Mittag gegessen haben, kommen zurück.
In der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr gibt es gruppenübergreifende Projektarbeiten. ( Z.B. Kochkurs, Turngruppe, Musik etc.) Bitte beachten sie die dementsprechenden Aushänge in der Halle. Ab 13.30 Uhr bieten wir noch eine kleine Zwischenmalzeit an. Etwas zu trinken steht immer bereit.
Bis 16.00 Uhr sind dann alle Kinder abgeholt.
Regelmäßig finden auch Eltern - Kind Nachmittage auf Gruppenebene statt.
Unser Motto : Vielfalt als Bereicherung und Chance !
Kinder verschiedener Herkunft und kultureller Prägung besuchen unsere internationale Einrichtung.
Dieses multikulturelle Zusammenleben bezieht die Lebenswelten aller Kinder gleichermaßen mit ein.
So lernen die Kinder von klein auf die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Kulturen kennen und stehen partnerschaftlich zueinander.
In unserer internationalen Kindertageseinrichtung wird die Diversität in den Bildungsprozess integriert.Dabei ist es uns wichtig die Kinder erleben zu lassen :Lernen macht Spaß!
Der Schwerpunkt wird zunächst auf die sprachliche Entwicklung der Kinder gelegt. Wir sprechen Deutsch.Für viele unserer Kinder ist das die Zweitsprache. In Zusammenarbeit mit der Sprachschule von Pat Hope bieten wir aber auch " English for fun" an.
Mit Hilfe der Eltern erleben und feiern wir Feste und Bräuche der unterschiedlichen Nationalitäten.
Als zertifiziertes " Haus der kleinen Forscher" hat die Naturwissenschaft längst Einzug in unseren Kindergartenalltag gehalten.
In unserer Kinderbibliothek finden wir eine Vilzahl moderner und klassischer Kinderbücher, sowie allerlei Lernspiele mit unterschiedlichen Inhalten.
Bildung und lebenslanges Lernen sind heute wichtiger denn je. Wir legen dafür bei den Kindern den Grundstein, erziehen und fördern und motivieren sie. Dabei vermitteln wir den Kindern erste Bildungserfahrungen. Wir beobachten die Kinder und legen die individuelle Förderung in einer Bildungsdokumentation nieder. Dabei werden folgende Bildungsbereiche berücksichtigt:
Bewegung
Bewegung ist ein Bedürfnis der Kinder und daher sehr wichtig für die körperliche, geistige und seelische Entwicklung.
Durch bewegungsorientiertes Spiel unterstützen wir die körperlichen Fähigkeiten (Geschicklichkeit, Gleichgewicht etc.), die Persönlichkeit (Selbstbewusstsein, Erkennen von Gefahren, Körpergefühl etc.) und die soziale Fähigkeit (Umgang mit Menschen, Einhalten von Regeln) der Kinder.
Unsere Bewegungsfreiräume und Materialien sind so gestaltet, dass das Interesse der Kinder an Bewegung wach gehalten wird.
In unserem Turnraum und unserer großen Eingangshalle sieht es darum täglich anders aus.Mit dem vielfältigen Spiel-und Baumaterial verwirklichen die Kinder hier ihre Spielideen.So haben wir dort eine richtige Bewegungsbaustelle.
Spielen / Gestalten / Medien
Die Fähigkeit zum schöpferischen Tun und Denken ist in jedem Kind vorhanden. Wir unterstützen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Phantasie, Wahrnehmung, Ausdrucks- und Erlebnisfähigkeit.
Sie erhalten bei uns Freiräume zum Entdecken und Experimentieren, sowie Hilfestellung im kreativen Umgang mit Materialien und Medien. Auch musische Erfahrungen und Rollenspiele gehören zu unserem Verständnis von kreativer Kompetenz.
Mathematisches Denken
Die Grundlagen für mathematisches Denken werden in den ersten Lebensjahren entwickelt, wenn das Kind die ersten Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen machen kann.
Dabei nutzen wir Alltagssituationen, damit sich die Kinder mit Formen, Mengen, Gewichten und Zahlen vertraut machen, sich damit auseinander setzen und experimentieren.
Mit den Vorschulkindern arbeiten wir nach dem Konzept " Entdeckungen im Zahlenland " von Prof.Preiß. Dabei wird in den 22 Lerneinheiten der Zahlenraum von 1-20 erlebbar gemacht.Die Kinder gewinnen im Spiel mit den Zahlen Erkenntnisse über deren Zusammenhänge und machen erste Erfahrungen mit der Geometrie.
Sprache
Sprache ist ein wichtiger Faktor zur Integration in unser gesellschaftliches Leben. In unserer Kindertageseinrichtung hat daher die Förderung der Sprachentwicklung eine zentrale Bedeutung und wird durch vielfältige Situationen und Angebote unterstützt.
Zusätzlich bieten wir Sprachförderprogramme an, die Plapperfrösche und die Quasselmäuse.Diese Kleingruppen treffen sich um den Wortschatz der Kinder zu vergrößern und die Grammatik zu verbessern.
Natur und kulturelle Umwelt
Kinder brauchen vielfältige Erlebnis- und Erfahrungsräume, um ihre Umwelt begreifen zu können. Wir nutzen alltägliche Situationen so, dass wir Interesse der Kinder an Natur und Umwelt wecken.
Im Rahmen von Angeboten und Projekten lernen Kinder verschiedene Arbeitswelten, soziale Institutionen und kulturelle Einrichtungen kennen.
Die Bildungsbereiche sind Bestandteile unserer täglichen pädagogischen Arbeit, deren Ziel sowohl eine Vorbereitung auf die Schule ist, als auch eine Vorbereitung auf das Leben.
Die individuelle Förderung findet im emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Bereich statt. Sie wird als eine Einheit gesehen, im alltäglichen Leben und Spiel stets berücksichtigt.
Alle schulpflichtigen Kinder werden von uns, mit dem Einverständnis der Eltern, nach dem BISC (Bielefelder Screening) auf Lese- Rechtschreib-Schwächen getestet. Erkannte „Risikokinder“ werden dann 20 Wochen lang täglich 10 Minuten nach dem Würzburger HLL – Programm (Hören, Lauschen, Lernen) gefördert, was bei 98 von 100 Kindern zum Erfolg führt.
Unsere pädagogische Arbeit baut bei Kindern Selbstvertrauen und Lernfreude auf und hilft ihnen durch ein positives Selbstwertgefühl den Übergang zur Grundschule angemessen zu bewältigen.
Dabei helfen Gruppeninterne und / oder Gruppenübergreifende Projekte für Kinder (z.B. Schulbesuch).
Streiten will gelernt sein
(Erziehung zum Frieden)
Für Kinder gibt es ebenso viele Konfliktsituationen wie für Erwachsene. Wir lösen Konflikte gewaltfrei. Darunter verstehen wir eine gewaltfreie Auseinandersetzung bei der die Kinder ihre eigenen Bedürfnisse vertreten sollen, solange die der anderen nicht eingeschränkt werden. Wir unterstützen Kinder für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen und für ihr eigenes Handeln ein zu stehen. Sie werden in die Lage versetzt, Konflikte und unterschiedliche Meinungen nach demokratischen Regeln auszutragen.
Dreh- und Angelpunkt der gesamten pädagogischen Arbeit sind die Mitarbeiter in unserer Kindertageseinrichtung, die hier die Atmosphäre prägen. Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt zu begleiten. Deshalb gestalten wir die Eingewöhnung der neuen Kinder so individuell, dass es ihnen leicht fällt die anderen Kinder, die Mitarbeiter und die neue Umgebung kennen zu lernen. Wir möchten jedes einzelne Kind fördern und zu eigenverantwortlichem Handeln erziehen, ihnen hilfreich zur Seite stehen und sie in Situationen schützen, die sie nicht bewältigen können. Hierbei ist uns unsere Vorbildfunktion stets bewusst.
Um diese Leistungen zu erbringen, muss das gesamte Team in einem ständigen Dialog bleiben, eigene Erfahrungen und Erlebnisse beleuchten und individuelle Einstellungen und Werte reflektieren. Dazu dienen Fortbildungen und regelmäßig stattfindenden Teamgespräche:
- jeden 1. Freitag im Monat ab 13.00 Uhr
- jeden Donnerstagmorgen von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr
- jährlich ein Teamtag
Die transparente Darstellung unserer inhaltlichen und pädagogischen Arbeit unserer Kindertageseinrichtung ist Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Diese intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Der Kontakt und der Austausch mit den Eltern orientiert sich an den Bedürfnissen, Interessen und Gegebenheiten vor Ort.
Elternbeirat und Rat der Einrichtung
Alle Erziehungsberechtigten der Einrichtung bilden die Elternversammlung. Diese hat das Recht, vom Träger und den pädagogisch tätigen Kräften Auskunft über alle Angelegenheiten, die die Einrichtung betreffen, zu erhalten. Außerdem wählt die Elternversammlung den Elternbeirat. Dieser wird auf Gruppenebene gewählt, wobei pro Gruppe je ein Mitglied des Elternbeirates und je ein Vertretungsmitglied gewählt werden.
Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Eltern, dem Träger und den pädagogisch tätigen Kräften der Kindertageseinrichtung zu fördern und zu beleben.
Gemeinsam mit dem Träger und den pädagogischen Mitarbeitern bildet der Elternbeirat den Rat der Einrichtung. In ihm beraten die Mitglieder Grundsätze der Erziehungs- und Bildungsarbeit, die sich in der Konzeption wieder finden. Auch die räumliche und personelle Ausstattung der Einrichtung, sowie die Vereinbarung von Kriterien für die Aufnahme von Kindern, gehören zu den Aufgaben.
Elternbefragungen
Eine bedarfsgerechte Befragung und die Zufriedenheit der Eltern sind uns wichtig. Deshalb führen wir in regelmäßigen Abständen Elternbefragungen durch, um unser Angebot dem aktuellen Bedarf anzupassen.
Elterngespräche „Tür- und Angelgespräche“ und terminierte Gespräche
Elternsprechtage
Hausbesuche
Inhalte dieser Angebote kann die Information über die Arbeit in unserer Einrichtung sein oder die gezielte Beratung und Unterstützung der Eltern.
Hospitationen
Die Eltern können einen Tagesablauf miterleben und so einen Einblick in die tägliche
Arbeit einer Kindertageseinrichtung gewinnen.
Elternabende und -nachmittage, Ausflüge und Feste
Sie fördern das Miteinander von Kindern, Eltern und Mitarbeitern.
Elternseminare
Regelmäßig werden Elternseminare durchgeführt, deren pädagogische Inhalte sich an den Interessen der Eltern orientieren.