
Die neue Ausbildung hat am 5. Dezember 2011 in 58453 Witten, Kälberweg 2 begonnen.
Auskunft unter Telefon 0 23 02 / 9 84 08 27

Das Arbeitsgebiet der Familienpflege hat sich früher vorwiegend auf den Einsatz in Familien in Krisensituationen beschränkt. Neben der hauswirtschaftlichen Tätigkeit steht heute bei der Führung eines Mehrpersonenhaushalts die pflegerische und pädagogische Betreuung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen im Vordergrund. Geschult ist der/die Familienpfleger/in auch in der Versorgung und Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen.
Die heutige Ausbildung orientiert sich an veränderten gesellschaftlichen Erfordernissen. Es haben sich weitere Einsatzgebiete ergeben:
Die AWO EN bietet die Ausbildung zur Familienpflegerin oder zum Familienpfleger an, die sich vor allem an Menschen richtet, die nach langjähriger Erfahrung in der Führung eines Mehrpersonen-Haushaltes wieder in das Berufsleben einsteigen wollen.
Die Ausbildung dauert 18 Monate und umfasst
Zusätzlich finden ein Erste-Hilfe-Kurs, ein EDV-Kurs, sowie ein Bewerbungstraining statt.
Im Anschluss an die staatl. Abschlussprüfung findet das einjährige
Berufspraktikum statt, welches vergütet wird und durch unsere
Praxisreflexionstage und Praxisbesuche intensiv begleitet und
unterstützt wird.
Unterrichtszeiten:
montags-freitags: 8.00 - 14.30 Uhr
Die Ausbildung ist kostenlos. ALG I- und ALG II- Empfänger/innen können einen Bildungsgutschein bei Ihrem Leistungsträger beantragen.

AWO EN
Fachbereich Arbeit und Qualifizierung
Frau Michaela Schnabel
Kälberweg 2
58453 Witten
Tel. 0 23 02 - 9 84 08 27
E-Mail: familienpflege@awo-en.de

Mit einer Feierstunde wurde jetzt der erste Kurs im Fachseminar für Familienpflege der AWO im Kälberweg in Witten eröffnet. 15 Frauen und zwei Männer lassen sich dort nun in anderthalb Jahren für den noch relativ neuen Beruf ausbilden, der aber immer stärker nachgefragt wird: Die Vermittlungs-Chancen liegen jedenfalls deutlich über 80 Prozent.
Wie wichtig das Berufsfeld ist, machten auch die Ehrengäste Maria Grote-Kukla, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Witten, Beate Schwartz vom Stadtteilentwicklungsbüro Soziale Stadt Annen und der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Stotko in ihren Grußworten deutlich. Stotko lud das Fachseminar zu einem Besuch im Landtag im Rahmen des Politikunterrichts ein.
Sehr unterschiedliche „Lebensgeschichten“ haben die Frauen und Männer, die an der Ausbildung teilnehmen: Da ist die 20-Jährige aus Gevelsberg, die gerade ihren Abschluss als Kinderpflegerin geschafft hat, ebenso wie die 53-Jährige aus Witten, die nach Studium und sehr langer Familien-Pause und ehrenamtlichem Engagement einen neuen Beruf sucht. Der 25-jährige Koch sucht eine Aufgabe, bei der er endlich wieder Kontakt zu den Menschen hat.
Die Ausbildung findet montags bis freitags 8 bis 14.30 Uhr statt und wird mit einer Prüfung am 30. Mai 2013 abgeschlossen. Schon im schulischen Teil werden drei Praktika von je fünf Wochen absolviert.
Beraten lassen kann man sich bei Michaela Schnabel, Telefon 0 23 02 / 98 40 827, E-Mail familienpflege@awo-en.de.