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AWO Ennepe-Ruhr - Arbeit & Qualifizierung - Fratz

 
Mit FrAtZ aus der Arbeitslosigkeit

Alleinerziehenden Frauen, die sich im ALG II-Bezug befinden, bietet sich jetzt die Chance, mit dem AWO-Projekt „FrAtZ“ wieder Anschluss an die Arbeitswelt zu finden. „FrAtZ“ steht dabei für „Frauen, Arbeit, Zukunft“. „Die Teilzeitmaßnahme dauert sechs Monate, davon ein vierwöchiges Praktikum auf dem ersten Arbeitsmarkt“, erläutert Alexandra Schlaak.

Das Wichtigste für die Frauen: Wir bieten ihnen vor Beginn und während der Maßnahme Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung an. „Das kann in Tageseinrichtungen, in Schulbetreuungsformen, bei Tagesmüttern oder in den Familien selbst geschehen“, erläutert Frau Schlaak. In terminierten Einzelgesprächen wird für jede Teilnehmerin eine persönliche Lösung gefunden.
Während der Maßnahme finden Qualifizierungsmodule in Form von Bewerbungstraining und EDV-Unterricht statt. An regelmäßigen Gruppentagen werden Zukunftsperspektiven entwickelt und Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Möglichkeiten der Teilzeitarbeit angesprochen.
FrAtZ hat im Oktober 2005 begonnen. Inzwischen starten wir auch in den Städten: Gevelsberg, Witten und Herdecke/Wetter im EN-Kreis.
In Planung sind weitere Maßnahmen im südlichen EN-Kreis u. a. mit Migrantinnen aus dem Xenos-Projekt.

Ansprechpartnerin bei der AWO- EN ist:
Alexandra Schlaak
AWO Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Fachbereich Arbeit & Qualifizierung
Mühlenstraße 5
58285 Gevelsberg
Telefon 0 23 32 / 5 58 88 36
E-Mail: nahdran@awo-en.de

 
Erlebnisse bei der Kindererziehung machen fit für den Job

Kindererziehung – Erlebnisse machen fit für den Job

Die Fähigkeiten, die Eltern durch die Erziehung ihrer Kinder erwerben, entsprechen den Anforderungen der Wirtschaft weit mehr als allgemein vermutet wird. Zu diesem Schluss kommen Wirtschaftsforscher der Open University of Catalonia in Barcelona. Ihre Analyse von mehreren Studien der Entwicklungspsychologie zeigt, dass das Großziehen eines Kindes den Eltern ein stillschweigendes Wissen vermittelt, das auch in Arbeitssituationen hilft. Würde diese Form des Lernens mehr anerkannt, ergäben sich daraus positive Effekte sowohl für Eltern als auch für die Arbeitswelt, so die spanischen Wissenschaftler. Zwei Kompetenzen erkannten die Forscher als besonders wertvoll für die Wirtschaft. „Erstens sind das Fähigkeiten im Umgang mit der anderen Person, wozu Interesse am anderen oder Kommunikationsstärke zählen“, betont Studienleiterin Eva Rimbau-Gilabert. Die zweite familiäre Schlüsselkompetenz sei die Flexibilität. „Kinder wachsen und ändern dabei andauernd ihre Bedürfnisse. Da brauchen Eltern ein hohes Maß an dialektischem Denken.“

Bezug: WAZ Mediengruppe, WP vom 11.07.2009

 

 

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